Amazon hat eine Milliarde Dollar gespart - weil Dienstreisen ausfielen
Amazon hat gestern Abend ein hervorragendes Quartal vermeldet, vor allem dank Corona konnte man Umsatz und Gewinn signifikant steigern. Doch die Pandemie hat auch noch eine zweite Auswirkung, nämlich viel eingespartes Geld, weil die meisten Dienstreisen ausfallen mussten.
Geschäftliche Trips sind oftmals eine lästige Pflicht, manchmal sind sie aber auch ein guter Anlass, um einmal aus dem Büro zu kommen. Die Covid-19-Pandemie hat diese Praxis aber ein gutes Stück weit abgeschafft und viele Firmen und auch Mitarbeiter mussten sich auf die neue Homeoffice-Realität einstellen.
Und dabei kam so mancher drauf, dass Dienstreisen nicht immer oder sogar nur selten wirklich nötig sind und man vieles genauso gut über Videokonferenzen erledigen kann. Auch bei Amazon dürfte man dieser Tage darüber nachdenken, ob man die Corona-Einschränkungen nicht ein Stück weit beibehält, wenn die Pandemie einmal vorbei ist. Infografik: Homeoffice wird zur Dauerlösung
"Im Moment gibt es einige Vorteile", sagte Amazons Finanzchef Brian Olsavsky im Gespräch mit Anlegern, im Wesentlichen, so der CFO, habe man alle dienstlichen Trips komplett eingestellt. Wie CNBC berichtet, meinte er zwar, dass interne Reisespesen irgendwann wieder steigen werden, aber wohl nicht mehr auf das Pre-Pandemie-Level. Etwas Geld konnte Amazon zudem auch sparen, weil man Marketing-Kosten reduzieren konnte.
Der Reisebann war teils freiwillig, teils durch staatliche Restriktionen bedingt. Die regelrecht gewaltige Zahl von einer Milliarde Dollar ergibt sich allerdings auch aus dem Umstand, dass Amazon weltweit mehr als eine Million Menschen beschäftigt.
Siehe auch: Amazon profitiert enorm von Corona, die Krise spült Geld in die Kasse
Und dabei kam so mancher drauf, dass Dienstreisen nicht immer oder sogar nur selten wirklich nötig sind und man vieles genauso gut über Videokonferenzen erledigen kann. Auch bei Amazon dürfte man dieser Tage darüber nachdenken, ob man die Corona-Einschränkungen nicht ein Stück weit beibehält, wenn die Pandemie einmal vorbei ist. Infografik: Homeoffice wird zur Dauerlösung
Dauerhaft weniger Dienstreisen als Folge
Denn im Anschluss an die Bekanntgabe der jüngsten Quartalszahlen teilte Amazon mit, dass man aufgrund ausgefallener und untersagter Dienstreisen fast eine Milliarde Dollar eingespart hat. Und auch wenn der Fall Amazon ein spezieller ist: Negative Auswirkungen auf das Geschäft hatte das keine, im Gegenteil."Im Moment gibt es einige Vorteile", sagte Amazons Finanzchef Brian Olsavsky im Gespräch mit Anlegern, im Wesentlichen, so der CFO, habe man alle dienstlichen Trips komplett eingestellt. Wie CNBC berichtet, meinte er zwar, dass interne Reisespesen irgendwann wieder steigen werden, aber wohl nicht mehr auf das Pre-Pandemie-Level. Etwas Geld konnte Amazon zudem auch sparen, weil man Marketing-Kosten reduzieren konnte.
Der Reisebann war teils freiwillig, teils durch staatliche Restriktionen bedingt. Die regelrecht gewaltige Zahl von einer Milliarde Dollar ergibt sich allerdings auch aus dem Umstand, dass Amazon weltweit mehr als eine Million Menschen beschäftigt.
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