Fake-Rücksendungen: Amazon-Mitarbeiter erstattete sich 100.000 Dollar
Ein früherer Mitarbeiter des weltgrößten Online-Versenders Amazon wurde in den USA angeklagt, weil er seine Anstellung bei dem Unternehmen ausgenutzt hat, um den Konzern mit betrügerischen Bestellungen bzw. Rückerstattungen um fast 100.000 Dollar zu erleichtern.
Wie Business Insider berichtet, wurde in den USA jüngst ein Haftbefehl gegen einen Mann erlassen, der zuvor versucht hatte, seine Anstellung in der Rücksendungsabteilung von Amazon für betrügerische Zwecke ausznutzen. Er hatte sich selbst und einigen Bekannten Rückzahlungen in Höhe von fast 100.000 Dollar ausgeschüttet.
Wie Amazon selbst verlauten ließ, wurde der Mann aus Arizona schon im Juli von der US-Bundespolizei FBI in Haft genommen. Er war zuvor im Support für Amazon tätig und dabei unter anderem für die Abwicklung von Rücksendung bzw. die Erstattung des Kaufpreises zuständig. Diese Position nutzte er aus, um Amazon zu betrügen.
Amazon zufolge nutzte der Betrüger in vielen Fällen sogar die Computer an seinem Arbeitsplatz, um die betrügerischen Transaktionen durchzuführen. Das Unternehmen wurde durch seine internen Schutzmaßnahmen auf den Fall aufmerksam und befragte den damals noch für den Konzern tätigen Mitarbeiter. Er äußerte sich jedoch nicht und verließ Amazon stattdessen.
Daraufhin meldete Amazon den Fall an das FBI, welches schließlich aktiv wurde und den Mann verhaftete. Ihm wird nun unter anderem Identitätsdiebstahl und Online-Betrug vorgeworfen, heißt es weiter.
Wie Amazon selbst verlauten ließ, wurde der Mann aus Arizona schon im Juli von der US-Bundespolizei FBI in Haft genommen. Er war zuvor im Support für Amazon tätig und dabei unter anderem für die Abwicklung von Rücksendung bzw. die Erstattung des Kaufpreises zuständig. Diese Position nutzte er aus, um Amazon zu betrügen.
Selbst bestellt, selbst erstattet
So erstellte sich der Mann insgesamt acht Nutzerprofile, um über sie teure Produkte wie etwa Computer oder andere Elektronikgeräte zu bestellen. Im Anschluss daran löste er in mehr als 300 Fällen eine Rückzahlung des Kaufpreises aus, schließlich hatte er ja selbst Zugriff auf die dafür nötigen Amazon-Systeme. Das Geld floss dann zu ihm oder seinen Bekannten zurück, ohne dass die bestellten Produkte zurückgegeben wurden.Amazon zufolge nutzte der Betrüger in vielen Fällen sogar die Computer an seinem Arbeitsplatz, um die betrügerischen Transaktionen durchzuführen. Das Unternehmen wurde durch seine internen Schutzmaßnahmen auf den Fall aufmerksam und befragte den damals noch für den Konzern tätigen Mitarbeiter. Er äußerte sich jedoch nicht und verließ Amazon stattdessen.
Daraufhin meldete Amazon den Fall an das FBI, welches schließlich aktiv wurde und den Mann verhaftete. Ihm wird nun unter anderem Identitätsdiebstahl und Online-Betrug vorgeworfen, heißt es weiter.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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