Microsoft Surface Laptop Go:
Kein Stift-Support und Details zu USB-C
Das Surface Laptop Go ist Microsofts bisher günstigstes Notebook, doch für den niedrigeren Einstiegspreis ab gut 600 Euro muss man einige Abstriche hinnehmen. Jetzt ist klar, dass dies über die Verwendung eines Kunststoffgehäuses hinausgeht.
Wie Kollege Martin "Dr. Windows" Geuß auf Anfrage von Microsoft erfuhr, haben die Entwickler das Surface Laptop Go zwar wieder mit einem PixelSense-Display inklusive Touchscreen und einer Abdeckung aus Glas versehen, doch eine Unterstützung für Eingaben mit einem Stift gibt es nicht. Das heißt, dass der bei bisher allen anderen Surface-Geräten unterstützte Surface Pen in keiner Variante mit dem Surface Laptop Go kompatibel ist.
Da der Pen und die dazugehörigen Steuerungs-Chips somit nur für einen Bruchteil der Nutzer relevant und ein weiterer Kostenfaktor im Pflichtenheft wären, hat man sich wohl kurzerhand für einen Verzicht entschieden. Wer dennoch gern mit einem Stift mit dem Surface Laptop Go interagieren will, kann natürlich trotzdem zu einem der zahlreich zu niedrigsten Preisen verfügbaren kapazitiven Pens greifen.
Wer sich für das Surface Laptop Go interessiert, muss sich grundsätzlich darüber im Klaren sein, dass es auch an anderen Stellen Einschränkungen in der Ausstattung gibt, durch die sich das "günstige" Notebook von den anderen Mitgliedern der Surface-Familie unterscheidet. Das Gehäuse ist dabei wohl der wichtigste Punkt. Während die anderen Modelle aus einer Magnesium-Legierung bestehen, sind beim Surface Laptop Go nur die Handballenauflage und die Außenseite des Display-Deckels aus Metall - in diesem Fall Aluminium.
Die "Basis", also der Teil unter dem Keyboard, in dem die gesamte Technik abseits des Bildschirms untergebracht ist, besteht hingegen äußerlich aus einem Kunststoff-Gemisch. Dieser Verbundwerkstoff ist aus Polycarbonat, in das man zur Verstärkung Glasfaser eingearbeitet hat, um eine größere Stabilität und Verwindungssteifigkeit zu erzielen. Microsoft selbst spricht in seinen technischen Daten von einem "Polycarbonatharz-Verbundsystem mit Glasfaser und 30 % recycelten Post-Consumer-Materialien".
Wer braucht schon einen Stift am Laptop
Denkbar wäre in diesem Zusammenhang, dass Microsoft sich einige Gedanken zur Realität der Anwender und deren Nutzungsverhalten gemacht hat. So dürften nur die wenigsten Käufer des Surface Laptop Go bei einem Notebook im klassischen Clamshell-Design zu einem Surface Pen greifen, um damit handschriftliche Eingaben auf dem Display vorzunehmen.Da der Pen und die dazugehörigen Steuerungs-Chips somit nur für einen Bruchteil der Nutzer relevant und ein weiterer Kostenfaktor im Pflichtenheft wären, hat man sich wohl kurzerhand für einen Verzicht entschieden. Wer dennoch gern mit einem Stift mit dem Surface Laptop Go interagieren will, kann natürlich trotzdem zu einem der zahlreich zu niedrigsten Preisen verfügbaren kapazitiven Pens greifen.
Bis zu zwei 4K-Displays per USB Typ-C möglich
Neben der Klarstellung bezüglich der Stylus-Unterstützung hat Geuß auch Details zur Display-Anbindung über den USB Type-C-Port des Laptop Go in Erfahrung bringen können. Konkret wird über den Port maximal ein externes Display mit bis zu 5120 x 3200 Pixeln bei 60 Hertz oder mit 5120 x 4096 Pixel bei 30 Hertz unterstützt. Optional können auch zwei externe Displays mit 3840 x 2160 Pixeln in 4K UHD mit maximal 30 Hertz angesprochen werden.Wer sich für das Surface Laptop Go interessiert, muss sich grundsätzlich darüber im Klaren sein, dass es auch an anderen Stellen Einschränkungen in der Ausstattung gibt, durch die sich das "günstige" Notebook von den anderen Mitgliedern der Surface-Familie unterscheidet. Das Gehäuse ist dabei wohl der wichtigste Punkt. Während die anderen Modelle aus einer Magnesium-Legierung bestehen, sind beim Surface Laptop Go nur die Handballenauflage und die Außenseite des Display-Deckels aus Metall - in diesem Fall Aluminium.
Die "Basis", also der Teil unter dem Keyboard, in dem die gesamte Technik abseits des Bildschirms untergebracht ist, besteht hingegen äußerlich aus einem Kunststoff-Gemisch. Dieser Verbundwerkstoff ist aus Polycarbonat, in das man zur Verstärkung Glasfaser eingearbeitet hat, um eine größere Stabilität und Verwindungssteifigkeit zu erzielen. Microsoft selbst spricht in seinen technischen Daten von einem "Polycarbonatharz-Verbundsystem mit Glasfaser und 30 % recycelten Post-Consumer-Materialien".
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