Da war doch noch was: Acer bringt jetzt einen PC-Klassiker zurück
Der Computerkonzern Acer bringt jetzt eine der größten PC-Marken der 1990er Jahre zurück: Das Unternehmen wird demnächst beginnen, wieder Notebooks unter der Marke Gateway auszuliefern, die man schon vor vielen Jahren aufgekauft hatte.
Gateway gehörte einst zu den Top10-Computerherstellern der Welt und war in erster Linie auf dem US-Markt einer der größten Anbieter. Aber auch in Deutschland vertrieb das Unternehmen Rechner mit seinem bekannten Kuhflecken-Logo. Aber schon um die Jahrtausendwende geriet man immer stärker in einen Schlingerkurs und konnte mit den Größen der Branche nicht mehr mithalten.
Acer kaufte das Unternehmen dann im Jahr 2007 für immerhin noch 710 Millionen Dollar auf und sicherte zu, die Marke international weiterzuführen. Der neue Mutterkonzern wollte dann aber wohl doch nicht die eigenen schwächer werdenden PC-Verkäufe mit einer weiteren Marke kannibalisieren, so dass der Name Gateway weitestgehend nur noch im Geschäft mit Firmenkunden zum Einsatz kam und mit der Zeit fast schon dem Vergessen anheim fiel.
Acer hat durch die Rechte an der Marke nun den Vorteil, Hardware in größeren Stückzahlen über die Discounter verkaufen zu können. Und dabei wird der eigene Name nicht mit dem Billig-Geschäft in Verbindung gebracht. Das kann sich für den Wert der Hauptmarke als deutlicher Vorteil erweisen.
Acer kaufte das Unternehmen dann im Jahr 2007 für immerhin noch 710 Millionen Dollar auf und sicherte zu, die Marke international weiterzuführen. Der neue Mutterkonzern wollte dann aber wohl doch nicht die eigenen schwächer werdenden PC-Verkäufe mit einer weiteren Marke kannibalisieren, so dass der Name Gateway weitestgehend nur noch im Geschäft mit Firmenkunden zum Einsatz kam und mit der Zeit fast schon dem Vergessen anheim fiel.
Wiederbelebung bei Walmart
Doch nun wollen die Taiwaner die Marke wiederbeleben, wie die Kollegen von The Verge berichten. Allerdings bleibt sie ein gutes Stück vom einstigen Glanz entfernt und soll im Discounter-Geschäft zum Einsatz kommen. Acer klebt den Gateway-Schriftzug so auf fünf Notebook-Modelle, die zu günstigen Preisen über die Handelskette Walmart in den USA vertrieben werden. Die Preisspanne reicht dabei von 179 Dollar für ein 11,6 Zoll großes Gerät mit AMD A4-Prozessor bis hin zu einem 999-Dollar-System mit 15,6-Zoll-Display, Intel Core i5-Chip und Nvidia RTX 2060-GPU. Darüber hinaus wird es zwei Android-Tablets unter dem Namen geben.Acer hat durch die Rechte an der Marke nun den Vorteil, Hardware in größeren Stückzahlen über die Discounter verkaufen zu können. Und dabei wird der eigene Name nicht mit dem Billig-Geschäft in Verbindung gebracht. Das kann sich für den Wert der Hauptmarke als deutlicher Vorteil erweisen.
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