Raumstation: Am Wochenende wird auf der ISS ein Leck gesucht
Die Internationale Raumstation hat in der Regel eine Besatzung von drei Astro- und Kosmonauten, bis zu zehn Menschen finden auf der ISS gleichzeitig Platz. Aktuell sind ein Amerikaner und zwei Russen an Bord und sie müssen sich mit einem "kleinen" Problem beschäftigen.
Gefahr besteht nicht, es ist bereits seit dem Vorjahr bekannt, dass Luft entweicht. Die NASA spricht von einem winzigen Leck, der Druck kann ohne Probleme durch die Lieferungen der Versorgungsflüge wiederhergestellt werden. Die US-Raumfahrtbehörde dazu: "Das Leck liegt immer noch innerhalb der Segmentspezifikationen und stellt keine unmittelbare Gefahr für die Besatzung oder die Raumstation dar."
Dass die ISS-Besatzung erst jetzt tätig wird, hat zwei Gründe: Einerseits hat der dicht gedrängte Zeitplan (Weltraumspaziergänge, Ankünfte, Abflüge etc.) es bisher nicht erlaubt, sich um dieses Problem zu kümmern. Andererseits hat sich der Druckverlust zuletzt geringfügig erhöht, weshalb man nun tätig wird bzw. werden muss.
Leck besteht seit dem Vorjahr
Denn auf der International Space Station (ISS) entweicht Luft und die NASA gab nun bekannt, dass Chris Cassidy, Anatoly Ivanishin und Ivan Vagner das Wochenende im russischen Teil der ISS verbringen werden. Sie werden sich von Freitagnacht bis Montagmorgen im Zvezda-Modul aufhalten, damit versucht werden kann, das Leck aufzuspüren. Infografik: Die Raumstation ISS in Zahlen
Gefahr besteht nicht, es ist bereits seit dem Vorjahr bekannt, dass Luft entweicht. Die NASA spricht von einem winzigen Leck, der Druck kann ohne Probleme durch die Lieferungen der Versorgungsflüge wiederhergestellt werden. Die US-Raumfahrtbehörde dazu: "Das Leck liegt immer noch innerhalb der Segmentspezifikationen und stellt keine unmittelbare Gefahr für die Besatzung oder die Raumstation dar."
Dass die ISS-Besatzung erst jetzt tätig wird, hat zwei Gründe: Einerseits hat der dicht gedrängte Zeitplan (Weltraumspaziergänge, Ankünfte, Abflüge etc.) es bisher nicht erlaubt, sich um dieses Problem zu kümmern. Andererseits hat sich der Druckverlust zuletzt geringfügig erhöht, weshalb man nun tätig wird bzw. werden muss.
Alle Luken werden geschlossen
Die Teams versuchen nun das Leck zu isolieren, zu identifizieren und nach Möglichkeit zu reparieren. Konkret läuft das folgendermaßen ab: Alle Luken der Raumstation werden an diesem Wochenende geschlossen, damit die Missionsleiter den Luftdruck in jedem Modul sorgfältig überwachen können. Dadurch will man zunächst herausfinden, welches Modul einen über der Norm liegenden Druckverlust hat. Erste Resultate wollen die amerikanischen und russischen Raumfahrtexperten Ende nächster Woche vorliegen haben.
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