Chrome könnte künftig eine auf das Minimum reduzierte URL anzeigen
Der Google-Browser Chrome ist das mit Abstand meistgenutzte Programm seiner Art auf der Welt und entsprechend viele sind von kleinen und großen Änderungen betroffen. Demnächst könnte eine signifikante Neuerung auf die Nutzer zukommen.
Denn Google bereitet derzeit ein Experiment vor, das den vielleicht größten Einschnitt in die URL bzw. deren Anzeige darstellen dürfte, seit es Browser gibt. Denn der Suchmaschinenriese will herausfinden, ob es Sinn ergibt, die Adresszeile zu einem großen Teil zu verstecken, wie man in einem Blogbeitrag schreibt (via SlashGear). Das bedeutet, dass nur noch die Root-Domain stehen bleiben soll und alle sonstigen Bestandteile verschwinden, zumindest so lange, bis man die Adresszeile nicht anklickt.
So könnte die Anzeige der URL künftig aussehen
Anhand dieses Artikels: Statt der vollen URL https://winfuture.de/news,117632.html (bzw. winfuture.de/news,117632.html, wie es bereits jetzt verkürzt angezeigt wird), würde dann nur noch winfuture.de angezeigt. Die vollständige URL wäre nur noch dann zu sehen, wenn man mit der Maus auf die Adresszeile fährt, oder man einstellt, dass man stets die vollständige Variante sehen möchte.
Das Google-Experiment basiert unter anderem auf einer Untersuchung, dass sich 60 Prozent der Nutzer täuschen ließen, wenn ein Markenname an einer beliebigen Stelle der URL zu finden war. Mit der Reduktion auf das Minimum will Google herausfinden, ob man auf diese Weise Spoofing eindämmen kann, da der Domain-Name in der Regel die aussagekräftigste Information darstellt - Otto Normalnutzer interessiert sich selten für die vollständige Adresse.
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So könnte die Anzeige der URL künftig aussehen
Anhand dieses Artikels: Statt der vollen URL https://winfuture.de/news,117632.html (bzw. winfuture.de/news,117632.html, wie es bereits jetzt verkürzt angezeigt wird), würde dann nur noch winfuture.de angezeigt. Die vollständige URL wäre nur noch dann zu sehen, wenn man mit der Maus auf die Adresszeile fährt, oder man einstellt, dass man stets die vollständige Variante sehen möchte.
Maßnahme gegen Spoofing
Ziel dieses Experiments ist es, gegen das so genannte Spoofing vorzugehen. So wird das Manipulieren bzw. Verschleiern von Adressen und Identitäten genannt. Spoofing ist essentieller Teil des Phishing und sonstigen Betrügereien, da man hier den Opfern vortäuschen will, dass sie auf einer bestimmten offiziellen (Unternehmens-)Webseite sind und nicht auf einer gefälschten.Das Google-Experiment basiert unter anderem auf einer Untersuchung, dass sich 60 Prozent der Nutzer täuschen ließen, wenn ein Markenname an einer beliebigen Stelle der URL zu finden war. Mit der Reduktion auf das Minimum will Google herausfinden, ob man auf diese Weise Spoofing eindämmen kann, da der Domain-Name in der Regel die aussagekräftigste Information darstellt - Otto Normalnutzer interessiert sich selten für die vollständige Adresse.
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