US-Embargo gegen Huawei:
Qualcomm will Ersatz-CPUs liefern
Der US-Chipkonzern Qualcomm versucht, die US-Regierung unter Trump dazu zu bringen, dem Unternehmen die Möglichkeit zu geben, Huawei mit Prozessoren zu versorgen. Dabei bedient man sich offenbar einer Mischung aus patriotischen und wirtschaftlichen Argumenten.
Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf eine von Qualcomm in Regierungskreisen verbreitete Präsentation berichtet, versucht der weltgrößte Lieferant von Smartphone-Modems und CPUs, die zuständigen Stellen dazu zu bewegen, das US-Embargo gegen Huawei zumindest in bestimmten Bereichen aufzuweichen.
Qualcomm behauptet unter anderem, dass die Sanktionen langfristig nicht dafür sorgen werden, dass Huawei die für seine Produkte benötigten Komponenten beschaffen kann. Stattdessen riskiere man nur, Qualcomms Konkurrenten aus dem Ausland Bestellungen von Huawei im Wert von Milliarden Dollar zuzuschanzen. Insgesamt sollen so Einnahmen von rund acht Milliarden Dollar an ausländische Auftragnehmer fließen, statt an das US-Unternehmen Qualcomm.
In die so entstandene Lücke will Qualcomm nun mit seiner Lobbyarbeit vorstoßen, um Huawei mit seinen Prozessoren zu versorgen. Da Huawei noch immer zu den weltgrößten Smartphone-Anbietern gehört und die Statistik teilweise sogar anführt, winken Qualcomm tatsächlich Umsätze in Milliardenhöhe. Aktuell ist Qualcomm mit dem Snapdragon 865(+) praktisch der einzige Anbieter von wirklich leistungsstarken High-End-CPUs für Android-basierte Smartphones, da Samsung immer stärker ins Hintertreffen geraten ist und Huawei seine Produkte nicht mehr bauen lassen kann.
Qualcomms Problem ist, dass Huawei auf der sogenannten Entity List des US Commerce Department steht, so dass man eine Art Lizenz der US-Regierung benötigt, um Huawei mit seinen Produkten zu beliefern. Bisher war Huawei einer der größten Kunden von Qualcomm, da der US-Hersteller neben diversen Komponenten für Smartphones auch Chips für Mobilfunk-Basisstationen und andere Huawei-Produkte lieferte.
Mittlerweile ist dies nicht mehr möglich, so dass Qualcomm mit seiner Lobbyarbeit verhindern will, dass Konkurrenten wie MediaTek und Samsung von einer möglichen Zusammenarbeit mit Huawei profitieren. Unter anderem drohe durch die Exportbeschränkungen für US-Unternehmen auch eine Verschiebung des Technologievorteils beim 5G-Mobilfunk von den USA in andere Länder, warnt Qualcomm.
Qualcomm behauptet unter anderem, dass die Sanktionen langfristig nicht dafür sorgen werden, dass Huawei die für seine Produkte benötigten Komponenten beschaffen kann. Stattdessen riskiere man nur, Qualcomms Konkurrenten aus dem Ausland Bestellungen von Huawei im Wert von Milliarden Dollar zuzuschanzen. Insgesamt sollen so Einnahmen von rund acht Milliarden Dollar an ausländische Auftragnehmer fließen, statt an das US-Unternehmen Qualcomm.
Huawei kann seine eigenen SoCs nichtmal mehr fertigen lassen
Die US-Regierung hatte ihr Embargo im Mai noch einmal verschärft und damit dafür gesorgt, dass Huawei seine aus eigener Entwicklung stammenden Smartphone-Prozessoren nichtmal mehr bei externen Anbietern fertigen lassen zu können. Inzwischen hat man deshalb bereits in Aussicht gestellt, dass das Huawei Mate 40 die letzte Reihe von Smartphones mit Huaweis eigenen High-End-SoCs sein wird.In die so entstandene Lücke will Qualcomm nun mit seiner Lobbyarbeit vorstoßen, um Huawei mit seinen Prozessoren zu versorgen. Da Huawei noch immer zu den weltgrößten Smartphone-Anbietern gehört und die Statistik teilweise sogar anführt, winken Qualcomm tatsächlich Umsätze in Milliardenhöhe. Aktuell ist Qualcomm mit dem Snapdragon 865(+) praktisch der einzige Anbieter von wirklich leistungsstarken High-End-CPUs für Android-basierte Smartphones, da Samsung immer stärker ins Hintertreffen geraten ist und Huawei seine Produkte nicht mehr bauen lassen kann.
Qualcomms Problem ist, dass Huawei auf der sogenannten Entity List des US Commerce Department steht, so dass man eine Art Lizenz der US-Regierung benötigt, um Huawei mit seinen Produkten zu beliefern. Bisher war Huawei einer der größten Kunden von Qualcomm, da der US-Hersteller neben diversen Komponenten für Smartphones auch Chips für Mobilfunk-Basisstationen und andere Huawei-Produkte lieferte.
Mittlerweile ist dies nicht mehr möglich, so dass Qualcomm mit seiner Lobbyarbeit verhindern will, dass Konkurrenten wie MediaTek und Samsung von einer möglichen Zusammenarbeit mit Huawei profitieren. Unter anderem drohe durch die Exportbeschränkungen für US-Unternehmen auch eine Verschiebung des Technologievorteils beim 5G-Mobilfunk von den USA in andere Länder, warnt Qualcomm.
Thema:
Qualcomm Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Qualcomm
- MagicPad 4: Honors Versuch zum Tablet-Gipfelsturm im Test
- Erstaunliche Vielfalt: Die besten Tablets für unter 300 Euro
- Samsung, OnePlus und Xiaomi: Vier aktuelle Tablet-Modelle im Vergleich
- Idea Tab Pro Gen 2: Großes Lenovo-Tablet für Arbeit und mehr
- Xiaomi Pad 8 (Pro): Test zeigt eines der besten Android-Tablets
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Beliebte Surface Tipps & Tricks Einträge
Neue Nachrichten
- RTX 3050 Ti: Leak zu nie erschienener GPU zeigt, was hätte sein können
- Großangriff: Wurm killt Microsoft-GitHub-Repos - mit schweren Folgen
- Neues Outlook: Diese 15 Features sollen User vom Umstieg überzeugen
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- ChatGPT: OpenAI verbessert Sicherheit für Nutzer mit Lockdown-Modus
- 30 Mrd. Dollar für Elon Musk: Google mietet Rechenleistung bei SpaceX
- Nur für 2 Tage: Media Markt und Saturn schenken euch die MwSt.
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen