Ryzen 7 4700G: AMDs neue APU bietet Grafikleistung auf PS4-Niveau
AMDs neue Renoir-APUs bieten offenbar eine Leistung, die jener aktueller Konsolen das Wasser reichen kann. Die Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit sind in der Lage, anspruchsvolle Spiele mit respektablen Grafikeinstellungen wiederzugeben.
AMD hat kürzlich eine Reihe neuer Renoir-APUs (Accelerated Processing Units) vorgestellt, die für Desktop-PCs konzipiert wurden. Diese Ryzen 4000G-Serie ist mit einer TDP (Thermal Design Power) von bis zu 65 Watt spezifiziert, bietet bis zu acht Zen 2-Rechenkerne und integriert eine Vega-Grafiklösung mit bis zu 512 Shader-Einheiten. Ein Reddit-Nutzer hat sich nun, noch vor dem Erscheinen erster offizieller Tests, mit dem Ryzen 7 Pro 4750G eines der Topmodelle näher ansehen können. Es zeichnet sich ab, dass die APU in der Lage sein wird, einige Spiele auf dem Grafikniveau der noch aktuellen Basiskonsolen darzustellen.
Hinsichtlich dieser Zahlen muss erwähnt werden, dass die Leistungseinschätzung einer GPU allein durch TFLOP-Angaben nicht umfassend möglich ist. Weitere Faktoren wie die Architektur des Grafikchips und dessen Speicheranbindung sind ebenso relevant. Was den Videospeicher betrifft, so ist der Ryzen 7 Pro 4750G im Vergleich zur PS4 etwa klar im Nachteil. Die neue AMD-APU muss hierbei nämlich auf den DDR4-Arbeitsspeicher des Systems zurückgreifen, während die Sony-Konsole schnelleren GDDR5-Speicher nutzt. Es trifft sich daher gut, dass bereits einige Spiele-Benchmarks des Renoir-Chips im Netz kursieren.
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Aktuellen Informationen nach will AMD weder den Ryzen 7 Pro 4750G noch den Ryzen 7 4700G und auch sonst keine der Desktop-APUs der Ryzen 4000-Serie als Boxed-Version in den Handel bringen. Stattdessen sollen die Chips ausschließlich in fertig zusammengestellten Systemen von OEM-Herstellern zu finden sein. Eine entgültige Entscheidung diesbezüglich scheint die US-Chipschmiede aber noch nicht getroffen zu haben.
AMDs Konkurrent Intel bereitet sich derzeit auf die Markteinführung der elften Generation seiner Core-Prozessoren vor. Eine Grafikeinheit mit dem Codenamen Xe, die in einigen dieser kommenden CPUs zu finden sein wird, soll das Potential haben, die Vega-GPUs zu schlagen.
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Ryzen 7 Pro 4750G und Ryzen 7 4700G fast identisch
Der Ryzen 7 Pro 4750G ist die Business-Variante des Ryzen 7 4700G. Beide Chips verfügen über acht CPU-Kerne und eine Vega 8-GPU, die Taktraten von bis zu 2100 Megahertz erreichen kann. Sehr interessant an den jüngsten Beobachtungen zum Ryzen 7 Pro 4750G ist zunächst einmal, dass diese APU im AIDA64-Benchmark eine höhere theoretische Grafikleistung abrufen kann als die GPU (Graphics Processing Unit) in Sonys PlayStation 4 (PS4) respektive in Microsofts Xbox One. Während der Vega 8 von der Benchmark-Software 2,15 TeraFLOPs oder TFLOPs attestiert werden, wird die GPU der PS4 mit 1,84 TFLOPs und die der Xbox One mit 1,31 TFLOPs bewertet.Hinsichtlich dieser Zahlen muss erwähnt werden, dass die Leistungseinschätzung einer GPU allein durch TFLOP-Angaben nicht umfassend möglich ist. Weitere Faktoren wie die Architektur des Grafikchips und dessen Speicheranbindung sind ebenso relevant. Was den Videospeicher betrifft, so ist der Ryzen 7 Pro 4750G im Vergleich zur PS4 etwa klar im Nachteil. Die neue AMD-APU muss hierbei nämlich auf den DDR4-Arbeitsspeicher des Systems zurückgreifen, während die Sony-Konsole schnelleren GDDR5-Speicher nutzt. Es trifft sich daher gut, dass bereits einige Spiele-Benchmarks des Renoir-Chips im Netz kursieren.
Auf YouTube ansehenErste Benchmarks von Spielen verfügbar
Wie einige Youtube-Videos auf dem Kanal TechEpiphany zeigen, schafft der Ryzen 7 Pro 4750G unter Windows 10 sowohl in Grand Theft Auto (GTA) 5 als auch anderen anspruchsvollen Titeln wie Death Stranding und Assassin's Creed: Odyssey sehr respektable Ergebnisse.Aktuellen Informationen nach will AMD weder den Ryzen 7 Pro 4750G noch den Ryzen 7 4700G und auch sonst keine der Desktop-APUs der Ryzen 4000-Serie als Boxed-Version in den Handel bringen. Stattdessen sollen die Chips ausschließlich in fertig zusammengestellten Systemen von OEM-Herstellern zu finden sein. Eine entgültige Entscheidung diesbezüglich scheint die US-Chipschmiede aber noch nicht getroffen zu haben.
AMDs Konkurrent Intel bereitet sich derzeit auf die Markteinführung der elften Generation seiner Core-Prozessoren vor. Eine Grafikeinheit mit dem Codenamen Xe, die in einigen dieser kommenden CPUs zu finden sein wird, soll das Potential haben, die Vega-GPUs zu schlagen.
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