Verwirrung um PHP-Support:
Auch PHP 8.0 wird es für Windows geben

Wer die Skriptsprache PHP unter Windows nutzt, muss sich nicht darauf einstellen, Alternativen suchen zu müssen. Denn natürlich wird es auch ohne aktive Unterstützung Microsofts native Versionen des Interpreters geben.
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Microsoft will in erster Linie nicht länger für alles Mögliche zuständig sein, was Entwicklern die Arbeit mit der Windows-Plattform erleichtert. Das Unternehmen kündigte kürzlich zumindest an, die Unterstützung der Programmiersprache PHP zu beenden. Daraufhin befürchteten viele Nutzer, dass sie diese nicht mehr auf Windows-Servern oder Windows-PCs, auf denen man den Code schreibt, einsetzen können und sich nach einer Alternative umsehen müssten.

Die Ankündigung der Redmonder bedeutet lediglich, dass es PHP zukünftig nur dann nativ unter Windows geben wird, wenn sich das Open Source-Projekt hinter der Sprache zukünftig selbst darum kümmert. Bisher hatte man bei Microsoft eigene Entwickler abgestellt, die bei der Umsetzung nativer Windows-Builds mithalfen und anschließend auch aktiv an der Erarbeitung von Sicherheits-Patches arbeiteten.

Geordneter Übergang

Dale Hirt, der bei Microsoft für die Koordination der Unterstützung des PHP-Projekts zuständig ist, teilte mit, dass Redmond sich ab Version 8.0 komplett aus dem Projekt zurückziehen wird. Man sei sich durchaus bewusst, dass diese Fassung frühestens in zwei Jahren veröffentlicht wird. Insofern kann man den Redmondern zugutehalten, dass sie sich nicht plötzlich und ohne Vorwarnung aus ihrer bisherigen Rolle verabschieden, sondern hinreichend Zeit lassen, um einen geordneten Übergang zu organisieren.

Für die Versionen 7.2, 7.3 und 7.4, die in den kommenden Monaten und Jahren relevant sind, wird es noch die gewohnte Unterstützung aus Redmond geben. Warum man dort nun aber den Abschied einläutet, ist unklar. Möglich ist die Tatsache, dass es durchaus einige Alternativen gibt. Die PHP-Version für Windows wird hauptsächlich in Test-Umgebungen auf den Entwickler-PCs eingesetzt, wo inzwischen auch Linux-Umgebungen über das Windows Subsystem for Linux (WSL) zur Verfügung stehen. Und obwohl PHP hinter der überwiegenden Zahl der Webseiten arbeitet, läuft es dort doch ohnehin meist auf Linux-Servern.

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