Trotz Intel-Abkehr: Apple verbaut Thunderbolt in neuen ARM-Macs
Mit dem Rückzug aus dem Intel-Lager hin zu eigenen Apple-Prozessoren auf ARM-Basis ging das Gerücht einher, der Thunderbolt-Anschluss würde aus iMacs, MacBooks und Co. verschwinden. Nun gibt der Hersteller Entwarnung und verspricht, den Port weiterhin zu unterstützen.
Über die nächsten Jahre wird Apple seinem bisherigen Technologie-Partner Intel mehr und mehr den Rücken kehren und seine Macs mit eigenen ARM-Prozessoren ausstatten. Diesem Schritt hätte der vor über 10 Jahren vorgestellte Thunderbolt-Anschluss, dessen Lizenzrechte bei Intel liegen, zum Opfer fallen können. Als Co-Designer der mittlerweile bis zu 40 Gbit/s übertragenden Schnittstelle erhält Apple jedoch diverse Sonderrechte, sodass man mit den Gerüchten von zukünftig fehlenden Thunderbolt-Ports offiziell aufräumt.
Apples eigener SoC - Viel mehr als nur ein Prozessor
Parallel dazu gab Intel bereits gestern bekannt, dass der neue Thunderbolt 4 offiziell spezifiziert wurde, welcher unter anderem PCIe-Geräte mit einer deutlich höheren Bandbreite ansprechen kann. Zum Start von Intels neuer CPU-Generation "Tiger Lake" soll auch die Verbreitung von Thunderbolt 4 starten und im Laufe des Jahres in weiteren PCs und Zubehör einkehren. In Hinsicht auf neue MacOS-Geräte könnten es jene auf ARM-Basis sein, die im vierten Quartal 2020 erwartet und eventuell direkt ab Werk mit dem optimierten Thunderbolt 4 ausgestattet werden.
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Als Wegbereiter bleibt Apple dem Thunderbolt-Anschluss treu
Gegenüber den Kollegen von The Verge äußerte sich ein Apple-Sprecher wie folgt: "Vor mehr als einem Jahrzehnt hat Apple gemeinsam mit Intel den Thunderbolt entworfen sowie entwickelt und heute genießen unsere Kunden die Geschwindigkeit und Flexibilität, die er auf jedem Mac bietet. Wir halten an der Zukunft von Thunderbolt fest und werden ihn in Macs mit Apple-Prozessoren unterstützen." Trotz dessen Statement vermissen Entwickler derzeit den Thunderbolt-Support im so genannten "Developer Transition Kit", dem ersten ARM-Mac (Mini) auf Basis des Apple A12Z Bionic-Chips. Hier kommt lediglich ein klassischer USB-C-Port mit bis zu 10 Gbit/s zum Einsatz.Parallel dazu gab Intel bereits gestern bekannt, dass der neue Thunderbolt 4 offiziell spezifiziert wurde, welcher unter anderem PCIe-Geräte mit einer deutlich höheren Bandbreite ansprechen kann. Zum Start von Intels neuer CPU-Generation "Tiger Lake" soll auch die Verbreitung von Thunderbolt 4 starten und im Laufe des Jahres in weiteren PCs und Zubehör einkehren. In Hinsicht auf neue MacOS-Geräte könnten es jene auf ARM-Basis sein, die im vierten Quartal 2020 erwartet und eventuell direkt ab Werk mit dem optimierten Thunderbolt 4 ausgestattet werden.
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