Horror-Szenario für neue Smartphone-Preise:
Qualcomms Preiskeule?
Qualcomm dominiert den Markt für Prozessoren für Android-basierte Smartphones weiter, auch wenn Konkurrenten wie MediaTek mittlerweile aufgeholt haben. Aus einer unbestätigten Quelle ist jetzt zu hören, dass gerade High-End-Smartphones ab 2021 noch einmal teurer werden.
Der Qualcomm Snapdragon 865 soll zusammen mit dem verpflichtend zu verbauenden Snapdragon X55-Modem schon jetzt zu im Vorjahresvergleich gestiegenen Smartphone-Preisen im High-End-Bereich beigetragen haben. Aus Südkorea ist jetzt zu hören, dass die nächste Generation von Top-Smartphones wegen steigender Preise für die Nachfolge-Plattform aus dem Snapdragon "875" und dem Snapdragon X60-Modem noch einmal zulegen soll.
In einem südkoreanischen Forum ist unter Berufung auf Quellen aus Taiwan davon die Rede, dass die kombinierte Plattform aus Snapdragon 875 und X60 wohl zu bis zu 100 Dollar höheren Preisen an die Gerätehersteller verkauft werden soll. Letztlich sollen somit bis zu 250 Dollar allein für die Plattform der künftigen High-End-Smartphones fällig werden, während es bisher angeblich zwischen 150 und 160 Dollar sind. Problematisch ist an dem Bericht, dass die Zahlen praktisch nicht belegbar sind.
Die Angaben sind also mit äußerster Vorsicht zu genießen, zumal es doch sehr überraschend wäre, wenn eine Smartphone-Plattform letztlich erheblich teurer wäre als eine PC-Plattform von AMD oder Intel. Derzeit versuchen Smartphone-Hersteller wie etwa Xiaomi sich laut dem Bericht auf die steigenden Preise bei Qualcomm einzustellen, indem sie etwa die Kosten für die verbleibenden Komponenten ihrer kommenden Top-Smartphones senken.
Die Vorstellung des Snapdragon 875 wird gegen Ende des Jahres erwartet, wobei der Chip mit der internen Modellnummer SM8350 bereits seit kurzem in der Massenproduktion sein soll. Sollte Qualcomm seine Preise tatsächlich wie hier angedeutet kräftig anziehen, dürften High-End-Smartphones mit Preisen weit über 1000 Dollar im Jahr 2021 alles andere als eine Seltenheit sein.
In einem südkoreanischen Forum ist unter Berufung auf Quellen aus Taiwan davon die Rede, dass die kombinierte Plattform aus Snapdragon 875 und X60 wohl zu bis zu 100 Dollar höheren Preisen an die Gerätehersteller verkauft werden soll. Letztlich sollen somit bis zu 250 Dollar allein für die Plattform der künftigen High-End-Smartphones fällig werden, während es bisher angeblich zwischen 150 und 160 Dollar sind. Problematisch ist an dem Bericht, dass die Zahlen praktisch nicht belegbar sind.
Preisanstieg darf durchaus bezweifelt werden
So nennt Qualcomm normalerweise keine Preise für seine SoC- und Modem-Kombination, so dass es sich bei den Angaben um reine Spekulation handelt. Des Weiteren werden keine Gründe für die gesteigerten Preise genannt, wobei mögliche höhere Kosten für die Fertigung in TSMCs neuem 5-Nanometer-Prozess und Lizenzkosten für das 5G-Modem als Hauptgründe im Raum stehen könnten.Die Angaben sind also mit äußerster Vorsicht zu genießen, zumal es doch sehr überraschend wäre, wenn eine Smartphone-Plattform letztlich erheblich teurer wäre als eine PC-Plattform von AMD oder Intel. Derzeit versuchen Smartphone-Hersteller wie etwa Xiaomi sich laut dem Bericht auf die steigenden Preise bei Qualcomm einzustellen, indem sie etwa die Kosten für die verbleibenden Komponenten ihrer kommenden Top-Smartphones senken.
Die Vorstellung des Snapdragon 875 wird gegen Ende des Jahres erwartet, wobei der Chip mit der internen Modellnummer SM8350 bereits seit kurzem in der Massenproduktion sein soll. Sollte Qualcomm seine Preise tatsächlich wie hier angedeutet kräftig anziehen, dürften High-End-Smartphones mit Preisen weit über 1000 Dollar im Jahr 2021 alles andere als eine Seltenheit sein.
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