Spaßvogel: Ich bin Chef der Antifa! FBI: Ok, willst du für uns arbeiten?
In den USA ist es nach dem mutmaßlichen Mord an George Floyd zu wütenden, zuletzt aber friedlichen Protesten gekommen. Trump und Co. haben einen Sündenbock gefunden und der nennt sich Antifa. Die halten viele für eine Organisation, auch jene, die es besser wissen müssten.
Mit Feindbildern, die jeglicher Grundlage entbehren, kennt sich auch Donald Trump bestens aus, der US-Präsident versuchte entsprechend, der "Antifa" die Schuld für die Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus zu geben. Man müsse, so Trump und das Justizministerium, die Antifa als Terror-Organisation einstufen. Kenner der linken Szene haben sich darüber mehr als verwundert gezeigt, denn wie erwähnt hat die Antifa keine Strukturen, die das rechtfertigen würden.
Auch Chandler Wirostek aus Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina fand die Idee absurd und twitterte ironisch, dass er selbst der Führer der örtlichen Antifa sei und sich gerne gegen diese unsinnige Terrorismus-Einstufung vor einem Gericht verantworten würde. Der Tweet war also eine klar erkennbare Mischung aus Ärger und Ironie, beim FBI stand aber letzteres nicht auf dem Kursplan der Ausbildung.
Der FBI-Mann blieb auch stur bei seinem Auftrag bzw. Anliegen und wollte Wirostek im Verlauf des Gesprächs als Informant rekrutieren. Der Antifa-"Führer" meinte daraufhin "Klar, schickt mir einfach die Informationen dazu". Tatsächlich helfen wollte der Bankangestellte, der in der Geldwäschebekämpfung tätig ist, dem FBI nicht, er wollte lediglich wissen, wie der Rekrutierungsprozess weitergeht.
DIE Antifa gibt es nicht
Antifa ist ursächlich schlichtweg die Abkürzung für Antifaschismus und auch wenn es diverse linke und links-autonome Strömungen und Gruppen gibt, so gibt es nicht DIE Antifa. Denn von einer klaren Struktur oder Organisation ist auch die Antifaschistische Aktion weit entfernt. Es verwundert aber nicht, dass in rechten Kreisen dennoch von einer einheitlichen Antifa gesprochen wird, man braucht schließlich ein Feindbild.Mit Feindbildern, die jeglicher Grundlage entbehren, kennt sich auch Donald Trump bestens aus, der US-Präsident versuchte entsprechend, der "Antifa" die Schuld für die Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus zu geben. Man müsse, so Trump und das Justizministerium, die Antifa als Terror-Organisation einstufen. Kenner der linken Szene haben sich darüber mehr als verwundert gezeigt, denn wie erwähnt hat die Antifa keine Strukturen, die das rechtfertigen würden.
Auch Chandler Wirostek aus Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina fand die Idee absurd und twitterte ironisch, dass er selbst der Führer der örtlichen Antifa sei und sich gerne gegen diese unsinnige Terrorismus-Einstufung vor einem Gericht verantworten würde. Der Tweet war also eine klar erkennbare Mischung aus Ärger und Ironie, beim FBI stand aber letzteres nicht auf dem Kursplan der Ausbildung.
Willst du für uns als Informant arbeiten?
Denn wie The Intercept berichtet, meldete sich zwei Tage später die Bundespolizei zunächst bei der Mutter des 24-Jährigen und dann bei ihm selbst. Der Agent fragte Wirostek, warum er das FBI angemailt habe und behaupte, dass er der Führer der Antifa sei. Wirostek erklärte, dass er das nicht ist und sein Tweet(!) lediglich eine "Solidaritätsbekundung" gewesen sei.Der FBI-Mann blieb auch stur bei seinem Auftrag bzw. Anliegen und wollte Wirostek im Verlauf des Gesprächs als Informant rekrutieren. Der Antifa-"Führer" meinte daraufhin "Klar, schickt mir einfach die Informationen dazu". Tatsächlich helfen wollte der Bankangestellte, der in der Geldwäschebekämpfung tätig ist, dem FBI nicht, er wollte lediglich wissen, wie der Rekrutierungsprozess weitergeht.
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