Nvidia profitiert enorm vom aktuellen Boom des Supercomputings
Der Bedarf an Hochleistungs-Rechnern geht seit einiger Zeit regelrecht durch die Decke. Das hier längst nicht mehr nur große Forschungsprojekte mit von der Partie sind, zeigt sich auch an der Entwicklung des Geschäftsbereichs bei Nvidia.
Die Grafikprozessoren des Herstellers sind nämlich nicht nur bei Gamern sehr beliebt. Auch überall dort, wo große Datenmengen verarbeitet werden müssen, verbaut man die Chips sehr gern - unter anderem auch in den Systemen, die für das Training von KI-Algorithmen riesige Informationsbestände zu durchforsten haben. Das führte nun dazu, dass das Data Center-Geschäft Nvidias im letzten Quartal erstmals die Umsatzmarke von einer Milliarde Dollar reißen konnte.
Und auch sonst hat sich Nvidia wieder gut von den Problemen des letzten Jahres erholt. Damals hatte der Konzern vor allem auch damit zu kämpfen, dass durch das Ende des Kryptowährungs-Booms die CPU-Käufe für das Mining deutlich zurückgingen. Von Absatzproblemen durch die Corona-Situation ist wenig zu spüren, lediglich einzelne kleinere Segmente kamen zuletzt nicht auf die gewohnten Absatzzahlen.
Das starke Wachstum spiegelt sich dann auch bei den Überschüssen wider, die vor einem Jahr noch recht schwach waren. Der Nettogewinn kletterte um 133 Prozent auf nun 917 Millionen Dollar. Das Management Nvidias geht davon aus, dass sich die Einnahmen auch im laufenden Quartal weiter gut entwickeln werden. Die Prognose liegt mit 3,65 Milliarden Dollar sogar noch einmal deutlich höher, wobei allerdings erstmals auch die Übernahme des Netzwerk-Ausrüsters Mellanox mit in die Bilanzen einfließt.
Und auch sonst hat sich Nvidia wieder gut von den Problemen des letzten Jahres erholt. Damals hatte der Konzern vor allem auch damit zu kämpfen, dass durch das Ende des Kryptowährungs-Booms die CPU-Käufe für das Mining deutlich zurückgingen. Von Absatzproblemen durch die Corona-Situation ist wenig zu spüren, lediglich einzelne kleinere Segmente kamen zuletzt nicht auf die gewohnten Absatzzahlen.
Auch Gaming läuft super
Die Data Center-Sparte steigerte ihren Umsatz im Jahresvergleich von 634 Millionen auf 1,14 Milliarden Dollar, was schon dicht an eine Verdoppelung herankommt. Aber auch im Gaming-Geschäft, dem größten Absatzmarkt des Unternehmens, legten die Einnahmen von 1,06 Milliarden auf nun 1,34 Milliarden Dollar zu. Insgesamt kletterte der Umsatz Nvidias von 2,22 Milliarden auf nun 3,08 Milliarden Dollar.Das starke Wachstum spiegelt sich dann auch bei den Überschüssen wider, die vor einem Jahr noch recht schwach waren. Der Nettogewinn kletterte um 133 Prozent auf nun 917 Millionen Dollar. Das Management Nvidias geht davon aus, dass sich die Einnahmen auch im laufenden Quartal weiter gut entwickeln werden. Die Prognose liegt mit 3,65 Milliarden Dollar sogar noch einmal deutlich höher, wobei allerdings erstmals auch die Übernahme des Netzwerk-Ausrüsters Mellanox mit in die Bilanzen einfließt.
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