Gigabit-Anschlüsse: Deutschland erreicht bald die 50-Prozent-Marke
Das Thema Breitband und Deutschland ist stets mit Spott verbunden, denn das Image der hiesigen Internet-Infrastruktur ist mehr als bescheiden. Eine aktuelle Studie zeigt aber, dass die Situation besser ist als gedacht, denn die Hälfte der Haushalte könnte Gigabit beziehen.
Der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) hat heute eine Studie veröffentlicht, in der man zum zweiten Mal die Gigabit-Tauglichkeit deutscher Haushalte auf den Prüfstand stellt. Und diese sind durchaus erfreulich bzw. überraschend, denn laut VATM ist die Zahl stark angestiegen, damit konnte in Deutschland die 50-Prozent-Marke geknackt werden.
Konkret vermeldet der VATM (für das zweite Halbjahr 2020) 24 Millionen gigabitfähige Haushalte, dazu zählen DOCSIS-3.1-Kabelanschlüsse und FTTB/H-Glasfaser bis zum Haus bzw. Endkunden. Das Plus wird rund 5,5 Millionen betragen, das ist sicherlich ein ordentlicher Anstieg - genauer gesagt beträgt das Plus ein knappes Drittel.
Da es sich bei den hier genannten Zahlen teilweise um Prognosen handelt, kommt man um ein gewisses Aber nicht herum, denn auch der VATM kann nicht genau einschätzen, welche Folgen die Coronavirus-Pandemie für den Netzausbau haben wird.
Die Zahl der maximal möglichen bzw. zur Verfügung stehenden Gigabit-Anschlüsse ist allerdings eine eher theoretische: Denn wie Heise berichtet, sagte der an der Studie beteiligte TK-Experte Torsten J. Gerpott, dass bis Juni nur etwa 6 Millionen Anschlüsse aktiviert sein werden. Das bedeutet, dass das Problem zu langsamer Anschlüsse in Deutschland auch daran liegt, dass die Kunden die ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nicht nutzen.
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Konkret vermeldet der VATM (für das zweite Halbjahr 2020) 24 Millionen gigabitfähige Haushalte, dazu zählen DOCSIS-3.1-Kabelanschlüsse und FTTB/H-Glasfaser bis zum Haus bzw. Endkunden. Das Plus wird rund 5,5 Millionen betragen, das ist sicherlich ein ordentlicher Anstieg - genauer gesagt beträgt das Plus ein knappes Drittel.
Kabel-Betreiber sind die Triebfeder
Interessant ist auch ein Blick auf die Provider: Denn laut des Branchenverbands kommen nur acht Prozent der Gigabit-Anschlüsse von der Telekom, deren Mitbewerber, die vor allem im Kabel-Bereich tätig sind, sind für rund 92 Prozent verantwortlich. Im Sommer sollen 21,4 Millionen Haushalte Zugang zu Gigabit haben, gegen Ende des Jahres soll diese Zahl auf die erwähnten 24 Millionen anwachsen.Da es sich bei den hier genannten Zahlen teilweise um Prognosen handelt, kommt man um ein gewisses Aber nicht herum, denn auch der VATM kann nicht genau einschätzen, welche Folgen die Coronavirus-Pandemie für den Netzausbau haben wird.
Die Zahl der maximal möglichen bzw. zur Verfügung stehenden Gigabit-Anschlüsse ist allerdings eine eher theoretische: Denn wie Heise berichtet, sagte der an der Studie beteiligte TK-Experte Torsten J. Gerpott, dass bis Juni nur etwa 6 Millionen Anschlüsse aktiviert sein werden. Das bedeutet, dass das Problem zu langsamer Anschlüsse in Deutschland auch daran liegt, dass die Kunden die ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nicht nutzen.
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