E-Ink-Display wird nur durch den NFC-Kontakt mit Strom versorgt

E-Reader, flexibel, Pocketbook, PocketBook CAD Reader Flex, E-Ink-Reader Bildquelle: PocketBook
Zukünftig könnte es recht einfach werden, Smartphones über eine Hülle oder auf anderem Weg mit einem zusätzlichen E-Ink-Display zum E-Book-Reader zu machen. Das zeigt ein Prototyp, der keine besondere Energie­­versorgung benötigt. Das Unternehmen Waveshare hat ein Panel vorgestellt, das extrem sparsam arbeitet. Es bezieht seine komplette Betriebsenergie aus der NFC-Verbindung, mit der auch die dar­zu­stel­len­den Informationen übertragen werden. Andere Schnittstellen oder einen inte­grier­ten Ak­ku hat der Hersteller an dem Display nicht verbaut.

E-Ink-Displays benötigen von Natur aus vergleichsweise wenig Strom. Denn sie verfügen nor­ma­ler­weise nicht über eine eigene Beleuchtung, die bei allen anderen Technologien der Haupt­strom­fresser ist. Außerdem muss auch nicht ständig eine Spannung anliegen, damit das Bild nicht verschwindet. Energie wird lediglich für die Neuausrichtung der Pixel benötigt, so dass anschließend Inhalte eben so lange gezeigt werden, bis erneut Strom zugeführt wird.

Waveshare: E-Ink-Panel wird ausschließlich über NFC versorgt

Minimale Induktion

Trotzdem wird doch eine gewisse Menge an Ener­gie benötigt, um den Wechsel zu voll­zie­hen. Bei Waveshare hat man es nun aber ge­schafft, den Prozess so weit zu optimieren, dass minimale Ströme ausreichen. Das System bezieht daher nun alle benötigte Energie, die von einem NFC-Chip abgegeben wird, wenn dieser ohnehin aktiv wird und Daten an das Dis­play übertragen will. Das dabei entstehende elek­tro­magnetische Feld wird mit einem In­duk­tions­ab­nehmer angezapft.

Aktuell arbeitet das Prototypen-Modell noch relativ langsam, doch sollte sich das mit der wei­ter­ge­hen­den Entwicklung noch verbessern lassen. Begrenzender Faktor ist hier in erster Linie das NFC Signal, das lediglich einen Datendurchsatz von 424 Kilobit pro Sekunde be­reit­stellt - was für normale Tests aber problemlos reichen sollte. Dann könnte man bei­spiels­weise E-Ink-Displays als Zubehör anbieten, die dann direkt auf der Rückseite eines Smartphones angebracht werden und dieses um eine E-Reader-Funktionalität erweitern.

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