E-Ink-Display auf dem Rücken:
Smartphones bald mit Wechsel-Design?
Die zum chinesischen Hersteller Transsion gehörende Marke Infinix hat anlässlich des MWC 2024 Smartphones gezeigt, bei denen man ein E-Ink-Display auf der Rückseite integriert. Damit sollen die Geräte künftig auf Wunsch ihr Design ändern können.
Konkret waren mehrere Prototypen zu sehen, bei denen die Rückseite eines ansonsten im klassischen "Bartype"-Formfaktor gehaltenen Smartphones mit einem abgesehen vom unteren Rand vollflächigen E-Ink-Display versehen wurde. Die technische Basis bildet ein Display vom Typ E Ink Prism 3, das wie andere derartige Panel nur dann Energie benötigt, wenn die angezeigten Farben und Elemente ihren Anzeigezustand verändern.
Weil sich die einzelnen Segmente des Panels relativ schnell aktualisieren lassen, kann man auf diese Weise sogar Animationen umsetzen, um etwa über eingehende Anrufe oder Nachrichten zu informieren. Auf Wunsch können aber auch einfach verschiedene Muster und Farben angezeigt werden. Bei den Prototypen war kurioserweise im inneren Bereich der Rückseite stets ein feststehendes, dunkles Muster zu sehen.
Noch gibt es zwar laut Infinix eine Reihe technischer Herausforderungen zu überwinden, doch will man innerhalb von einem oder zwei Jahren dafür sorgen, dass der Ansatz marktreif ist. Neben dem "Pixel"-Design der E-Ink-Segmente will man auch andere Designs ausloten, bei denen verschiedenfarbige Streifen zum Einsatz kommen können. Auch dabei würde sich dann das Design des jeweiligen Smartphones nach Tageszeit oder anderen Gesichtspunkten modifizieren lassen.
Siehe auch:
Prototypen mit E-Ink gezeigt
Noch handelt es sich bei dem, was Infinix auf dem Mobile World Congress 2024 zeigte, um Prototypen, doch will das vor allem in Indien und Osteuropa aktive Unternehmen den Ansatz der E-Paper-Displays auf der Rückseite von Smartphones nach eigenem Bekunden langfristig zur Marktreife treiben.Konkret waren mehrere Prototypen zu sehen, bei denen die Rückseite eines ansonsten im klassischen "Bartype"-Formfaktor gehaltenen Smartphones mit einem abgesehen vom unteren Rand vollflächigen E-Ink-Display versehen wurde. Die technische Basis bildet ein Display vom Typ E Ink Prism 3, das wie andere derartige Panel nur dann Energie benötigt, wenn die angezeigten Farben und Elemente ihren Anzeigezustand verändern.
Weil sich die einzelnen Segmente des Panels relativ schnell aktualisieren lassen, kann man auf diese Weise sogar Animationen umsetzen, um etwa über eingehende Anrufe oder Nachrichten zu informieren. Auf Wunsch können aber auch einfach verschiedene Muster und Farben angezeigt werden. Bei den Prototypen war kurioserweise im inneren Bereich der Rückseite stets ein feststehendes, dunkles Muster zu sehen.
Noch gibt es zwar laut Infinix eine Reihe technischer Herausforderungen zu überwinden, doch will man innerhalb von einem oder zwei Jahren dafür sorgen, dass der Ansatz marktreif ist. Neben dem "Pixel"-Design der E-Ink-Segmente will man auch andere Designs ausloten, bei denen verschiedenfarbige Streifen zum Einsatz kommen können. Auch dabei würde sich dann das Design des jeweiligen Smartphones nach Tageszeit oder anderen Gesichtspunkten modifizieren lassen.
Zusammenfassung
- Infinix zeigt E-Ink-Display auf Smartphone-Rückseite
- Prototypen mit E-Paper-Displays auf MWC 2024 präsentiert
- E Ink Prism 3-Display benötigt nur bei Änderungen Energie
- Animationen und Muster auf Smartphone-Rückseite darstellbar
- Dunkles, feststehendes Muster bei Prototypen auffällig
- Technische Herausforderungen sollen in 1-2 Jahren gelöst sein
- Designs mit farbigen Streifen als Modifikation geplant
Siehe auch:
- E-Ink-Display wird nur durch den NFC-Kontakt mit Strom versorgt
- EeWrite E-Pad X: Tablet mit LCD und E-Ink-Display in einem Gerät
- Microsoft zeigt Smartphone-Cover mit E-Ink-Display am Lumia 640
- Kyocera: Mikro-Handy mit E-Ink-Display im Kreditkartenformat
- JDI & EIH könnten E-Ink-Displays in Tastaturen allgegenwärtig machen
Thema:
Videos vom Mobile World Congress
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