G Suite: Google vermeldet beachtliche Nutzerzahlen im Cloud-Office
Google versucht mit seiner G Suite schon lange einen mächtigen Konkurrenten zu Microsofts Office-Umgebung aufzubauen. Jetzt kann das Unternehmen auch mit wirklich beeindruckenden Zahlen glänzen - die aber mit Vorsicht zu genießen sind.
Javier Soltero , der bei Google die G Suite-Abteilung leitet, erklärte gegenüber dem Magazin Axios, dass man bei 2 Milliarden aktiven Nutzern im Monat angekommen sei. Das klingt ziemlich beeindruckend und wäre sehr viel mehr, als Microsoft bei seinem Office 365-Angebot aufbieten könnte. Allerdings lassen sich die beiden Produkte auch nicht direkt miteinander vergleichen.
Denn während Microsofts Paket sich auf die Office-Anwendungen konzentriert und kostenpflichtige Zugänge und Lizenzen vertreibt, sind die meisten G Suite-User gratis dabei. Wie viele von ihnen die bezahlten Premium-Pakete abonniert haben, sagte Soltero nicht. Und die meisten der 2 Milliarden User werden auch nicht die integrierten Google Docs-Applikationen verwenden, sondern in erster Linie den E-Mail-Dienst Gmail, der seit einiger Zeit fester Bestandteil der G Suite ist. Hinzu kommen dann in zweiter Linie wohl die Anwender, die auch auf den Online-Speicher Google Drive zugreifen.
Weniger Präsenz hat Google hingegen im Unternehmens-Umfeld, in dem Microsoft fest verankert ist und den größten Teil der Einnahmen seiner Office-Sparte generiert. Aber auch hier kann Google durchaus in manchen Fällen zur Gefahr werden, da das Unternehmen intensiv daran arbeitet, das Angebot zu verbessern und unter anderem auch KI-Features integriert, die Microsoft teils noch nicht in dem Umfang bieten kann.
Siehe auch: Microsoft arbeitet an Migrationswerkzeug für G-Suite zu Office 365
Denn während Microsofts Paket sich auf die Office-Anwendungen konzentriert und kostenpflichtige Zugänge und Lizenzen vertreibt, sind die meisten G Suite-User gratis dabei. Wie viele von ihnen die bezahlten Premium-Pakete abonniert haben, sagte Soltero nicht. Und die meisten der 2 Milliarden User werden auch nicht die integrierten Google Docs-Applikationen verwenden, sondern in erster Linie den E-Mail-Dienst Gmail, der seit einiger Zeit fester Bestandteil der G Suite ist. Hinzu kommen dann in zweiter Linie wohl die Anwender, die auch auf den Online-Speicher Google Drive zugreifen.
Maximal Überschneidungen
Trotzdem ist es auch nicht so, dass beide Angebote nicht doch in Konkurrenz miteinander stehen würden. Insbesondere für den privaten User, der nur gelegentlich die Basis-Funktionen von Textverarbeitungs- und Tabellenkalkulations-Programmen benötigt, ist das Google-Paket natürlich sehr interessant. Und der Suchmaschinenkonzern arbeitet schon länger am Cloud-Hosting von Office-Anwendungen.Weniger Präsenz hat Google hingegen im Unternehmens-Umfeld, in dem Microsoft fest verankert ist und den größten Teil der Einnahmen seiner Office-Sparte generiert. Aber auch hier kann Google durchaus in manchen Fällen zur Gefahr werden, da das Unternehmen intensiv daran arbeitet, das Angebot zu verbessern und unter anderem auch KI-Features integriert, die Microsoft teils noch nicht in dem Umfang bieten kann.
Siehe auch: Microsoft arbeitet an Migrationswerkzeug für G-Suite zu Office 365
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