Apple: Push-Nachrichten auf iPhones können nun Werbung enthalten

Apple ermöglicht es Entwicklern ab sofort, Werbung aus ihren iPhone- und iPad-Apps per Push-Mitteilung direkt an ihre Nutzer zu senden. Das geht aus den kürzlich aktualisierten Richtlinien des App Stores hervor. Vorab muss jedoch die Zustimmung der ... mehr... Smartphone, Apple, Update, Iphone, Beta, Dark Mode, iOS 13, iPhone Xs Max Bildquelle: Apple Smartphone, Apple, Update, Iphone, Beta, Dark Mode, iOS 13, iPhone Xs Max Smartphone, Apple, Update, Iphone, Beta, Dark Mode, iOS 13, iPhone Xs Max Apple

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
"Vorab muss jedoch die Zustimmung der Anwender eingeholt werden." - Ja, bitte nervt mich mit Werbung über Pushnachrichten - da bekommt man sowieso noch nicht genug... Das schlimme ist, ich glaube es wird wirklich Leute geben die so etwas zulassen. Aber jeder wie er es mag.
 
@Driv3r: Läuft bei einigen Spielen dann wahrscheinlich auf "Erlaube uns das und du bekommst ein Geschenk" raus.
 
@Cheeses: Ich glaube diese Art Kopplung würde sich nicht mit der DSGVO vertragen.
 
@Jonas_D: Wieso nicht? Ist ja "nur" Werbung und entgegen der Behauptungen von Google und dem Rest der Werbebrachen geht Werbung auch ohne Tracking.
 
@Jonas_D: Es ist doch nur verboten, dass Datenweitergabe Vorraussetzung für die Nutzung ist. Schätze, wenn alternativ eine Bezahlversion vorhanden ist, dürfte das kein Problem sein und bei Geschenken sowieso nicht.
 
@Driv3r: mhm ... ich hatte mir mal ein USV gebraucht gekauft und brauchte noch einen Ersatz Akku. Die Werbung hilf mir und fürste mich zur "reichelt". und der Preis war gut ... verükte Welt.
 
Erinnert mich an die eine oder andere Zukunftsdystopie, wo man Werbung aufs Auge gedrückt bekommt, ohne ein durch die Werbung subentioniertes Medium abzurufen.
 
@Kirill: Diese Dystopie ist aber inhaltlich genau das Gegenteil des Artikels.
 
@Matico: Werbung, die einem mitten in die Aufmerksamkeit gerückt wird, ist genau das Thema des Artikels. Der einzige Unterschied ist, dass lt. Apple nachgefragt werden muss. Das ist aber nicht das genaue Gegenteil, sondern "nur" ein wichtiges Detail. Allerdings ist damit zu rechnen, dass der moralisch schon ohnehin nicht mehr zu rettende Mobilmarkt die Werbung ganz schnell an weniger oder mehr wünschenswerte Vorteile koppeln wird, womit das Detail zum reinen Formalismus degradiert wird.
 
@Kirill: Du sagst "wo man Werbung aufs Auge gedrückt bekommt, ohne nachzufragen". Ich sage, dass genau diese essentielle Aussage deiner Nachricht genau so laut Artikel nicht passieren wird. Ich habe deine Antwort darauf aufmerksam gelesen und denke weiterhin, dass ich recht habe. Anders sieht es aus wenn es um die Zukunft geht. Da teile ich deine Meinung, das könnte alles so kommen. Sicherlich nicht zuerst bei Apple aber das sind nur Details. Aber obwohl ich deine Meinung eben teile sind das nur Mutmassungen von uns beiden, mehr nicht ;)
 
@Matico: Ich glaube, ich verstehe langsam das Problem, das du hier mit meinem Kommentar hast: du betrachtest es formal. Rein formal ist die Sache sauber, du stimmst der Werbung zu, dann bekommst du Werbung. Du stimmst der Werbung nicht zu, dann bekommst du keine Werbung. Formal ist das 1:1 dasselbe, wie eine Litfaßsäule, man bekommt die Werbung dort nur mit, wenn man es auch wirklich will. Ich bin allerdings kein Anwalt und betrachte Dinge somit nicht formal, sondern praktisch. Bzw. konkret hier psychologisch. Die besagte Litfaßsäule hat deine Aufmerksamkeit nur, wenn man ihr die Aufmerksamkeit auch gibt. Man muss sie keines Blickes würdigen, wenn man nicht will. Eine Benachrichtigung allerdings, ruft nach Aufmerksamkeit, selbst wenn man sich den Werbebanner nicht durchliest, so wird man aus dem, was man gerade macht, rausgerissen und sei's nur durch "Ok, mein Handy hat vibriert, ich könnte nachher draufgucken". Das wäre, als ob die Litfaßsäule mitten auf der Kreuzung stünde, selbst wenn die Werbung einem egal ist, draufschauen muss man so oder so. Formal hast du recht, psychologisch ich. Die Tatsache allerdings, dass du dich hier annem Begriff aufhängst, ohne den Kontext zu beachten (und Sprache ist nunmal unpräzise, außer man verbiegt sie absichtlich) lässt mich vermuten, dass du ein Anwalt, bzw. allgemein Formalist bist.
 
@Kirill: Sorry aber der Vergleich ist quatsch. Wenn ich bei der Litfasssäule bleibe wäre der Vergleich nur korrekt wenn die Säule nur da wäre wenn ich vorher gefragt werde ob ich denn eine Säule sehen möchte. Es geht nicht darum ob ich hinschaue - die Säule zum schauen ist nie da ohne meine ausdrückliche Erlaubnis! Ob die Frage nach der Erlaubnis nun nervig ist und wie das genau aufgebaut wird, da warten wir mal ab.
 
@Matico: Du wirst aber gefragt, ob du der Säule deine Aufmerksamkeit widmen willst. Nicht explizit, aber es wirklich deine Entscheidung, ob du im Augenwinkel "Litfaßsäule, ich sollte nicht dagegen laufen" bemerkst oder wirklich explizi draufguckst. Bei Benachrichtigungen gibt's nicht wirklich die Option, nicht draufzugucken. Außer du guckst nie drauf. Ich glaube dir gern, dass es bei dir der Fall ist, aber manche von uns nutzen das Handy zur Kommunikation. Nochmals: du betrachtest das rein formell. Formell HAST DU RECHT! Jetzt musst du nur noch verstehen, dass die Mehrheit der Menschen keine Anwälte sind, sondern von psychologischen Aspekten, inklusive Stress, beeinflusst sind.
 
Werbung in Pushnachrichten? Hatte damit nicht Google richtig viele Probleme? Kam gar nicht gut an beim Nutzer. Aber vielleicht funktioniert es ja besser, wenn er explizit zustimmt.
 
Wie soll ich mir das vorstellen.
Jede App frägt jetzt schon, ob sie mir Mitteilungen senden darf.
Ist das damit freigegeben?
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen