Xbox-Chef: Amazon und Google sind unsere Hauptkonkurrenten
Im Herbst veröffentlichen Sony und Microsoft ihre neuen Konsolen und noch kann man nicht ansatzweise sagen, wer die besseren Karten hat. Microsofts oberster Gamer Phil Spencer hat nun aber in einem Interview eine interessante Sichtweise auf die Mitbewerber abgeliefert.
Microsoft geht natürlich zuversichtlich in die Zukunft und dieser Optimismus ist durchaus berechtigt. Denn mit dem Xbox Game Pass hat man einen Dienst, der tatsächlich an ein "Netflix für Spiele" herankommt. Außerdem bereitet man seine eigene Cloud-Gaming-Lösung ("xCloud") vor und dazu kommt dann fast schon obendrauf auch eine leistungsstarke Spielekonsole.
Phil Spencer wurde darauf auch von Protocol angesprochen und der Chef der Spielesparte von Microsoft sagte, dass sich das Redmonder Unternehmen mit Google und Amazon messen will und nicht zwangsläufig mit Sony und Nintendo. Denn die beiden japanischen Unternehmen hätten nicht die Fähigkeit, eine Cloud-Infrastruktur zu erschaffen, die Microsoft, Google oder Amazon herausfordern könnte.
"Wenn wir über Nintendo und Sony sprechen, dann haben wir tonnenweise Respekt vor ihnen, aber wir sehen in der Zukunft in Amazon und Google die Hauptkonkurrenten. Damit wollen wir nicht gegenüber Nintendo und Sony respektlos sein, aber die traditionellen Gaming-Unternehmen sind ein Stück weit auf der falschen Position. Ich denke, sie könnten versuchen, Azure nachzubauen, aber wir haben im Verlauf der Jahre viele Milliarden Dollar in die Cloud investiert."
Spencer sieht damit den Schauplatz für die "Konsolenkriege" der Zukunft nicht länger bei der Hardware, sondern in Datenzentren. "Ich will keine Formatkriege führen, wenn sich Amazon und Google gerade darauf konzentrieren, wie sie Gaming zu sieben Milliarden Menschen auf der Welt bekommen."
Cloud beherrscht Microsoft schon längst
Die Cloud ist für Microsoft insgesamt bereits schon lange ein mehr als erfolgreiches Geschäft, weshalb das Unternehmen längst voll darauf setzt. Und diese Wette geht auch auf, entsprechend soll das auch in der Gaming-Abteilung der Fall sein.Phil Spencer wurde darauf auch von Protocol angesprochen und der Chef der Spielesparte von Microsoft sagte, dass sich das Redmonder Unternehmen mit Google und Amazon messen will und nicht zwangsläufig mit Sony und Nintendo. Denn die beiden japanischen Unternehmen hätten nicht die Fähigkeit, eine Cloud-Infrastruktur zu erschaffen, die Microsoft, Google oder Amazon herausfordern könnte.
"Wenn wir über Nintendo und Sony sprechen, dann haben wir tonnenweise Respekt vor ihnen, aber wir sehen in der Zukunft in Amazon und Google die Hauptkonkurrenten. Damit wollen wir nicht gegenüber Nintendo und Sony respektlos sein, aber die traditionellen Gaming-Unternehmen sind ein Stück weit auf der falschen Position. Ich denke, sie könnten versuchen, Azure nachzubauen, aber wir haben im Verlauf der Jahre viele Milliarden Dollar in die Cloud investiert."
Spencer sieht damit den Schauplatz für die "Konsolenkriege" der Zukunft nicht länger bei der Hardware, sondern in Datenzentren. "Ich will keine Formatkriege führen, wenn sich Amazon und Google gerade darauf konzentrieren, wie sie Gaming zu sieben Milliarden Menschen auf der Welt bekommen."
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