Doom und Doom 2: Re-Releases bekommen 60fps und vieles mehr

Videospiel, Id Software, Doom Bildquelle: Id Software
Im vergangenen Sommer hat Bethesda die aus den ersten drei Spielen bestehende Doom-Trilogie neu veröffentlicht, dabei hatten aber vor allem die beiden ersten Teile lange Zeit große technische Probleme. Doch ein Patch spricht diese nun an und bringt auch neue Inhalte. Doom hat das Ego-Shooter-Genre zweifellos mitbegründet und trotz der längst nicht mehr zeitgemäßen Grafik sind die beiden ersten Teile auch noch heute eine Spielrunde wert. Doch die im Zuge der neu veröffentlichten Doom-Trilogie für die aktuellen Konsolen Microsoft Xbox One, Sony PlayStation 4 und Nintendo Switch produzierten Portierungen machten vieles falsch.

So war zum Spielen ein völlig unnötiges Bethesda-Konto erforderlich, das war aber kein im herkömmlichen Sinne technisches Problem. Davon gab es aber jede Menge, darunter bei Scaling und unschönen seitlichen Rändern. Kurzum: Die Ports sahen alles andere als gut aus.


Riesen-Patch mit Fixes und Features

Die zahlreichen Kritikpunkte, die man ausführlich bei Digital Foundry nachlesen kann, haben sich die Entwickler aber glücklicherweise zu Herzen genommen und haben die Probleme auch mit einer Reihe an Patches angesprochen. Das hat die Situation auch verbessert, ein Ende des Vorjahres angekündigtes und nun freigegebenes Update bringt nun die weitreichendsten Optimierungen (via Eurogamer).

Dabei wird unter anderem die Framerate von den originalen 35 Frames pro Sekunde auf 60fps angehoben, das gilt für alle Plattformen. In den offiziellen Patch-Notes kann man überdies nachlesen, dass man das originale 4:3-Seitenverhältnis einstellen sowie nun auch eine Quick Load/Save-Funktionalität nutzen kann. Ebenfalls neu sind ein Waffen-Karussell und eine Schnellauswahl, damit erreicht man eine bestimmte Waffe nun schneller.

Dazu kommt auch noch Addon-Support, dadurch kann man offizielle sowie auch ausgewählte Community-Erweiterungen spielen. Zum Start gibt es auch gleich einige Highlights, darunter "TnT: Evilution" und "The Plutonia Experiment" sowie die jüngst von John Romero höchstpersönlich veröffentlichte inoffizielle fünfte Doom-Episode Sigil.


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