Nach AMD-Panne: Neue Gerüchte über Anschlüsse der Xbox Series X
Nachdem AMD während seiner CES-Keynote mit gefälschten Renderbildern der Xbox Series X für Aufregung sorgte, wird nun die Diskussion um die Anschlüsse der kommenden Next-Gen-Konsole neu entfacht. Microsoft-Insider sollen jetzt mehr über die Ports verraten haben.
Ein kleiner Aufschrei ging durch die Tech- und Gaming-Branche, als Chiphersteller AMD mit vermeintlichen Bildern der Xbox Series X-Schnittstellen während der Consumer Electronics Show 2020 in Las Vegas auftrat. Das genutzte Material wurde dabei nicht etwa von Microsoft bereitgestellt, sondern von einem Drittanbieter für Renderbilder bezogen. Die dort zu sehenden Anschlüsse? Fake. Der meist gut informierte Journalist Brad Sams will nun den aktuellen Stand der Port-Auswahl von internen Quellen aus Redmond in Erfahrung gebracht haben.
Die mögliche Port-Platzierung an der Xbox Series X im Querformat-Betrieb
Die Unterbringung moderner USB-C-Anschlüsse scheint derzeit nicht geplant zu sein, was in Anbetracht des vergleichsweise langen Lebenszyklus der Xbox Series X verwunderlich ist. Zwar ist es mit dem "SuperSpeed+"-Standard auch möglich, aus einem USB-A-Port Übertragungsraten von bis zu 20 Gbit/s herauszuholen, doch gerade in Hinsicht auf die mögliche Erweiterung des SSD-Speichers mit Hilfe externer Flash-Drives und der stetig voranschreitenden Verbreitung des USB-C-Standards, hätten Tech-Enthusiasten mit dem neuen Anschluss gerechnet. Sogar Thunderbolt 3 (USB4) war im Gespräch.
Microsoft wird die Xbox Series X im vierten Quartal dieses Jahres am Markt platzieren. Bis zum Start der neuen Konsolen vergeht also noch genug Zeit, um das Schnittstellen-Portfolio möglicherweise zu aktualisieren. Da es sich bei den aktuellen Informationen um Gerüchte handelt, sollten diese bis zu einer offiziellen Stellungnahme zudem mit einer gewissen Skepsis behandelt werden.
Siehe auch:
Die mögliche Port-Platzierung an der Xbox Series X im Querformat-Betrieb
Verzichtet Microsoft wirklich auf einen USB-C-Port?
Schenkt man den Gerüchten Vertrauen, beherbergt die bei Microsoft eingesetzte Xbox Series X zwei normalgroße USB-Anschlüsse im Typ-A-Stil, einen einzigen HDMI-Port, Gigabit-Ethernet (LAN) und einen optischen Audio-Ausgang (S/PDIF). Hinzu kommt ein Steckplatz für die erforderliche Stromversorgung und der bekannte USB-A-Port an der Front. Ebenso spricht Sams über eine so genannte proprietäre Debugging-Schnittstelle, die für die interne Fehlerbehebung wahrscheinlich nur am aktuellen DevKit zum Einsatz kommt. Weiterhin sollen an der Rückseite zusätzliche Lufteinlässe zu finden sein.Die Unterbringung moderner USB-C-Anschlüsse scheint derzeit nicht geplant zu sein, was in Anbetracht des vergleichsweise langen Lebenszyklus der Xbox Series X verwunderlich ist. Zwar ist es mit dem "SuperSpeed+"-Standard auch möglich, aus einem USB-A-Port Übertragungsraten von bis zu 20 Gbit/s herauszuholen, doch gerade in Hinsicht auf die mögliche Erweiterung des SSD-Speichers mit Hilfe externer Flash-Drives und der stetig voranschreitenden Verbreitung des USB-C-Standards, hätten Tech-Enthusiasten mit dem neuen Anschluss gerechnet. Sogar Thunderbolt 3 (USB4) war im Gespräch.
Microsoft wird die Xbox Series X im vierten Quartal dieses Jahres am Markt platzieren. Bis zum Start der neuen Konsolen vergeht also noch genug Zeit, um das Schnittstellen-Portfolio möglicherweise zu aktualisieren. Da es sich bei den aktuellen Informationen um Gerüchte handelt, sollten diese bis zu einer offiziellen Stellungnahme zudem mit einer gewissen Skepsis behandelt werden.
Siehe auch:
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