Amazon-Fahrer als Sicherheitsrisiko - Konzern sparte bei Ausbildung
Amazon hat gerade in den USA sein eigenes Liefernetz immer weiter ausgebaut, so dass man dort mittlerweile mehr als die Hälfte aller Sendungen selbst ausliefert. Laut mehreren Medienberichten ist der Preis dafür aber hoch, denn durch mangelhafte Ausbildung der Lieferfahrer bleibt die Sicherheit dabei auf der Strecke.
Wie die Portale BuzzFeed News und ProPublica bei gemeinsamen Recherchen feststellten, hat Amazon zumindest in Amerika im Bereich der Fahrerausbildung massiv eingespart, um neue Mitarbeiter möglichst schnell ans Steuer seiner Fahrzeuge zu bekommen. Unter anderem wurden dazu eigentlich geplante Lehrprogramme gestrichen.
Ein Beispiel dafür gab es im letzten Jahr, als Amazon eigentlich einen fünftägigen Kurs für die Ausbildung neuer Fahrer und Leistungsprüfungen vorgesehen hatte. Letztlich wurde dieses Vorhaben aber nie umgesetzt, was Amazon in einer internen Notiz damit begründete, dass man auf das praktische Training auf der Straße verzichtete, weil sich dadurch ein Engpass entwickelte, was die Verfügbarkeit der Fahrer angeht.
Ein weiteres Beispiel aus den US-Berichten geht auf den Beginn des Aufbaus von Amazons eigenem Liefernetzwerk zurück. 2013 wurde angeblich diskutiert, dass man die Sicherheit der Fahrer mit längeren Pausen und einer Begrenzung der auf jeder Route auszuliefernden Pakete steigern konnte. Der Plan hätte zu einer Steigerung der Kosten für jedes auszuliefernde Paket um vier US-Cent geführt. Letztlich wurde das Vorhaben aber von Dave Clark, der noch heute als Senior Vice President Operations für das Tagesgeschäft zuständig ist, eingestampft - mit der Begründung, der Plan sei "Abfall".
Auch die von den Amazon-Fahrern verwendete interne App "Rabbit", mit der ihnen mitgeteilt wird, welche Pakete wohin müssen, war anfangs offenbar höchst problematisch. Frühe Versionen gaben nur schlechte Navigationsanweisungen, weshalb die Fahrer auf gefährlichen Routen landeten. Außerdem fühlten sich einige Fahrer angeblich so stark unter Zeitdruck gesetzt, dass sie keine Pausen mehr für Mahlzeiten oder Toilettenbesuche machten - und stattdessen nicht nur während der Fahrt aßen, sondern auch in Flaschen urinierten.
Ein Beispiel dafür gab es im letzten Jahr, als Amazon eigentlich einen fünftägigen Kurs für die Ausbildung neuer Fahrer und Leistungsprüfungen vorgesehen hatte. Letztlich wurde dieses Vorhaben aber nie umgesetzt, was Amazon in einer internen Notiz damit begründete, dass man auf das praktische Training auf der Straße verzichtete, weil sich dadurch ein Engpass entwickelte, was die Verfügbarkeit der Fahrer angeht.
Ein weiteres Beispiel aus den US-Berichten geht auf den Beginn des Aufbaus von Amazons eigenem Liefernetzwerk zurück. 2013 wurde angeblich diskutiert, dass man die Sicherheit der Fahrer mit längeren Pausen und einer Begrenzung der auf jeder Route auszuliefernden Pakete steigern konnte. Der Plan hätte zu einer Steigerung der Kosten für jedes auszuliefernde Paket um vier US-Cent geführt. Letztlich wurde das Vorhaben aber von Dave Clark, der noch heute als Senior Vice President Operations für das Tagesgeschäft zuständig ist, eingestampft - mit der Begründung, der Plan sei "Abfall".
Auch die von den Amazon-Fahrern verwendete interne App "Rabbit", mit der ihnen mitgeteilt wird, welche Pakete wohin müssen, war anfangs offenbar höchst problematisch. Frühe Versionen gaben nur schlechte Navigationsanweisungen, weshalb die Fahrer auf gefährlichen Routen landeten. Außerdem fühlten sich einige Fahrer angeblich so stark unter Zeitdruck gesetzt, dass sie keine Pausen mehr für Mahlzeiten oder Toilettenbesuche machten - und stattdessen nicht nur während der Fahrt aßen, sondern auch in Flaschen urinierten.
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Amazon
- Magcubic HY300F: Ballförmiger Beamer ist für den WM-Spaß ungeeignet
- Wanbo Togo Pro: Gimbal-Beamer für Urlaub und Co. im Test
- Ctone Matrix Mini M2: Mini-PC mit viel Speicher fürs Geld im Test
- Forza Horizon 6: Fehlermeldung beim ersten Start - Was nun zu tun ist
- Klein, günstig aber mit Schwächen: Magcubic Mini-Beamer im Test
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Neue Microsoft-Geräte: Surface Pro und Surface Laptop sind da
- Tesla Cybercab: Batteriegröße, Gewicht und Leistung bestätigt
- Apple iPhone 18: Zulieferer bestätigt die Verschiebung auf 2027
- Wahnsinns-Deal: Samsung Galaxy S26 Ultra mit 50 GB Telekom-Tarif
- Was Tesla nicht schafft, setzt Xiaomi um, und stellt Laderoboterarm vor
- Aktionäre klagen: Ist Microsofts KI- & Cloud-Boom auf Lügen gebaut?
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen