Apple kann Sammelklage wegen Butterfly-Keyboards nicht stoppen
Bis vor kurzem hatten die MacBooks die von Apple vielgepriesene, aber in der Praxis sehr fehleranfällige Butterfly-Tastatur verbaut. Beim aktuellsten Pro-Modell gibt es wieder die alte Keyboard-Lösung. Das Thema wird Apple aber wohl noch länger beschäftigen.
Vorteil der Butterfly-Bauart sollte sein, dass die Tasten flacher und stabiler sind. Doch mit der neuen Haptik und auch höheren Lautstärke beim Tippen kamen viele Nutzer nicht klar. Mehr noch: Die neue Keyboard-Bauart war wesentlich fehleranfälliger als bisherige Apple-Keyboards. Es gab auch zahlreiche Beschwerden und Reparaturaktionen, allzu offensiv ging der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino aber nicht mit dem Thema um und gab eine eigene Schuld, wenn überhaupt, nur zögerlich zu.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, wollte Apple eine Sammelklage blockieren, scheiterte aber mit dem Versuch, die Klage abweisen zu lassen. Der kalifornische Bundesrichter Edward Davila kam zur Ansicht, dass sich Apple den Beschwerden der Kunden auch auf diese Weise stellen müsse.
Sehr fehleranfällig
Apple hat im Herbst 2016 die vierte Generation seiner MacBook Pro-Geräte vorgestellt. Diese fielen natürlich vor allem auch durch die neuartige "Touch Bar" - eine individuell anpassbare Leiste über der Tastatur - auf. Doch auch unter der Haube gab es diverse Neuerungen. Die wohl folgenschwerste Einführung war der neue Butterfly-Mechanismus beim Keyboard, es war die zweite Generation dieser Bauart.Vorteil der Butterfly-Bauart sollte sein, dass die Tasten flacher und stabiler sind. Doch mit der neuen Haptik und auch höheren Lautstärke beim Tippen kamen viele Nutzer nicht klar. Mehr noch: Die neue Keyboard-Bauart war wesentlich fehleranfälliger als bisherige Apple-Keyboards. Es gab auch zahlreiche Beschwerden und Reparaturaktionen, allzu offensiv ging der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino aber nicht mit dem Thema um und gab eine eigene Schuld, wenn überhaupt, nur zögerlich zu.
Sammelklage zugelassen
Das ist auch der Gegenstand einer Sammelklage. Ein Nutzer wirft Apple vor, dass das Unternehmen die Probleme bei den Tastaturen des MacBook, MacBook Pro und MacBook Air bewusst verschwiegen habe. Überdies soll Apple es nicht geschafft haben, einen nachhaltigen Fix dafür bereitzustellen. Denn beim Austausch beschädigter Tastaturen wurden erneut Butterfly-Varianten verbaut.Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, wollte Apple eine Sammelklage blockieren, scheiterte aber mit dem Versuch, die Klage abweisen zu lassen. Der kalifornische Bundesrichter Edward Davila kam zur Ansicht, dass sich Apple den Beschwerden der Kunden auch auf diese Weise stellen müsse.
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