Chinesischer Hacker-Contest:
Microsoft Edge gleich mehrfach gehackt
Beim TianfuCup, einem chinesischen Hacker-Contest der über mehrere Tage in Chengdu stattfindet, gab es bereits zahlreiche Exploits von populärer Software. Auch Microsoft steht wieder im Fokus - gehackt wurden unter anderem der aktuelle Edge-Browser und Office 365.
Gleich drei Mal gelang es beim diesjährigen TianfuCup Hacker Contest, Microsofts aktuellen Webbrowser-Edge zu überlisten und die entsprechenden Zero-Day-Lücken aufzuzeigen. Das meldet jetzt das Online-Magazin ZDNet von den ersten Veranstaltungen in Chengdu. Das Team 360Vulcan gewann demnach den Wettbewerb und strich bislang 382.500 Dollar für das Aufzeigen der Schwachstellen von Microsoft Edge, Microsoft Office 365, qemu+Ubuntu, Adobe PDF Reader und VMWare Workstation ein.
Interessant dürfte es werden, wenn sich die Sicherheits-Forscher im kommenden Jahr dann den neuen Edge-Browser auf Chromium-Basis vornehmen können. Da in diesem Jahr auch Chrome wieder geknackt wurde, dürfte es dann auch für Edge nicht wesentlich besser um die Sicherheit gestellt sein. Aber auch bei den anderen bekannten Browsern sah es nicht so gut aus - auch die Sicherheitsschranken in Apples Safari wurden umgangen. Am ersten Tag des Contest wurden zudem noch der weit verbreitete D-Link DIR-878 Router und qemu-kvm + Ubuntu (Virtualisierung) gehackt.
Insgesamt sollen bei dem Wettbewerb schon jetzt rund 800.000 Dollar Preisgeld herausgegeben worden sein, über eine Million soll bereitstehen.
Interessant dürfte es werden, wenn sich die Sicherheits-Forscher im kommenden Jahr dann den neuen Edge-Browser auf Chromium-Basis vornehmen können. Da in diesem Jahr auch Chrome wieder geknackt wurde, dürfte es dann auch für Edge nicht wesentlich besser um die Sicherheit gestellt sein. Aber auch bei den anderen bekannten Browsern sah es nicht so gut aus - auch die Sicherheitsschranken in Apples Safari wurden umgangen. Am ersten Tag des Contest wurden zudem noch der weit verbreitete D-Link DIR-878 Router und qemu-kvm + Ubuntu (Virtualisierung) gehackt.
Chinas Antwort auf Pwn2Own
Der TianfuCup Hacker-Wettbewerb ist im Grunde die chinesische Antwort auf den bekannten Hacker-Contest Pwn2Own und zieht daher recht viel Aufmerksamkeit auf sich. Eigentlich ist er eine Art Gegenveranstaltung, nachdem im vergangenen Jahr einigen chinesischen Sicherheitsforschern die Einreise in die USA verwehrt wurde. Er läuft über drei Tage.Insgesamt sollen bei dem Wettbewerb schon jetzt rund 800.000 Dollar Preisgeld herausgegeben worden sein, über eine Million soll bereitstehen.
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