Google sammelt Daten von Millionen von Patienten - ohne deren Wissen
Der Internetkonzern Google sammelt seit dem letzten Jahr Datensätze zur Gesundheit von Millionen von Amerikanern, ohne dass diese davon wissen. Möglich ist dies durch eine Kooperation mit einem der größten Gesundheitsdienstleister, wobei das Vorgehen vollkommen legal sein soll.
Wie mehrere US-Medien berichten, ist Google mittlerweile im Besitz der Gesundheitsdaten von zahlreichen US-Patienten, weil der Internetgigant als technischer Dienstleister mit einem der größten Krankenhausbetreiber des Landes und der Welt zusammenarbeitet. Die Firma Ascension betreibt Einrichtungen in 23 US-Bundesstaaten und reicht die Daten ihrer Patienten zur Verarbeitung an Google weiter, heißt es.
Zu den von Google verarbeiteten Daten gehören Patientendaten wie Namen, Geburtsdaten, Laborergebnisse, ärztliche Diagnosen, Angaben zur Krankenhausaufenthalten und diverse andere Details, durch die das Unternehmen in der Lage ist, komplette Gesundheitsprofile der Menschen anzufertigen. Innerhalb von Google sind die Daten rund 150 Mitarbeitern zugänglich.
Mittlerweile hat Google auf die Berichte über seine Partnerschaft mit Ascension Healthcare reagiert und in einem offiziellen Blog-Eintrag versucht, den Datenschutzbedenken entgegen zu wirken. Man versicherte, dass der Umgang mit den Patientendaten unter Einhaltung der strikten Vorgaben der US-Gesetzgebung erfolge und keinerlei Kombination anderen Nutzerdaten zum Zwecke der Werbevermarktung erfolgen soll.
Gemeinsam wollen Google und der Gesundheitskonzern nun Wege finden, wie man die Daten zur Verbesserung der Dienstleistungen von Ascension verwenden kann. Dazu würden "frühe Tests" laufen, wobei Google keine genaueren Angaben machte. Ascension hatte seinerseits in einer Pressemitteilung angekündigt, dass man Googles Technologien aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz für eine Verbesserung der eigenen Angebote zugunsten der Patienten nutzen wolle.
Bedenken wegen mutmaßlich mangelhaftem Datenschutz
Im Rahmen von "Project Nightingale" seien bereits Daten von Patienten aus 21 Bundesstaaten erhoben worden, wobei Google nie um die Erlaubnis der Betroffenen zur Verarbeitung der Daten gebeten hat. Möglich ist dies, weil Ascension mit Google entsprechende Verträge geschlossen hat, die die Verarbeitung der Daten auch ohne Zustimmung der Patienten legal möglich macht.Zu den von Google verarbeiteten Daten gehören Patientendaten wie Namen, Geburtsdaten, Laborergebnisse, ärztliche Diagnosen, Angaben zur Krankenhausaufenthalten und diverse andere Details, durch die das Unternehmen in der Lage ist, komplette Gesundheitsprofile der Menschen anzufertigen. Innerhalb von Google sind die Daten rund 150 Mitarbeitern zugänglich.
Mittlerweile hat Google auf die Berichte über seine Partnerschaft mit Ascension Healthcare reagiert und in einem offiziellen Blog-Eintrag versucht, den Datenschutzbedenken entgegen zu wirken. Man versicherte, dass der Umgang mit den Patientendaten unter Einhaltung der strikten Vorgaben der US-Gesetzgebung erfolge und keinerlei Kombination anderen Nutzerdaten zum Zwecke der Werbevermarktung erfolgen soll.
Gemeinsam wollen Google und der Gesundheitskonzern nun Wege finden, wie man die Daten zur Verbesserung der Dienstleistungen von Ascension verwenden kann. Dazu würden "frühe Tests" laufen, wobei Google keine genaueren Angaben machte. Ascension hatte seinerseits in einer Pressemitteilung angekündigt, dass man Googles Technologien aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz für eine Verbesserung der eigenen Angebote zugunsten der Patienten nutzen wolle.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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