App Defense Alliance: Google möchte den Play Store sicherer gestalten
In regelmäßigen Abständen lassen sich im Google Play Store schädliche Anwendungen finden, die oftmals schon auf vielen Millionen Smartphones installiert wurden. Das Problem möchte der Suchmaschinenkonzern durch eine Kooperation mit etablierten Sicherheitsunternehmen bekämpfen.
Hierzu hat Google die App Defense Alliance ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine Zusammenarbeit zwischen Sicherheitsforschern von Google, ESET, Lookout und Zimperium. Das Ziel des Projekts besteht darin, schädliche Anwendungen noch vor ihrer Veröffentlichung zuverlässiger zu erkennen und zu stoppen. Dafür sollen die Erkennungssysteme der kooperierenden Konzerne ESET, Lookout sowie Zimperium in Google Play Protect integriert werden.
Google möchte den Play Store mit der neuen App Defense Alliance sicherer gestalten.
In Zukunft werden eingesendete Apps zusätzlich von den Mechanismen der Partner in der App Defense Alliance überprüft. Damit wird die Wahrscheinlichkeit, dass Anwendungen mit integriertem Schadcode übersehen werden, erheblich verringert. Durch die vernetzten Systeme können Informationen zu Bedrohungen schneller miteinander kommuniziert werden.
Google möchte den Play Store mit der neuen App Defense Alliance sicherer gestalten.
Play Protect soll verbessert werden
Play Protect wurde ursprünglich im Mai 2017 angekündigt und besteht sowohl aus Cloud- als auch aus Client-basierten Schutzmechanismen. Bevor eine App im Google Play Store veröffentlicht wird, wird die hochgeladene Anwendung von einem Tool analysiert. Sofern sich Auffälligkeiten ergeben, kann die App nochmal manuell überprüft werden. Obwohl Play Protect heute schon viel Schadsoftware erkennt, gelangen in einigen Fällen trotzdem mit Malware infizierte Apps in den Store, da neue Malware-Varianten Google nicht immer sofort bekannt sind.In Zukunft werden eingesendete Apps zusätzlich von den Mechanismen der Partner in der App Defense Alliance überprüft. Damit wird die Wahrscheinlichkeit, dass Anwendungen mit integriertem Schadcode übersehen werden, erheblich verringert. Durch die vernetzten Systeme können Informationen zu Bedrohungen schneller miteinander kommuniziert werden.
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