Threadripper 3990X: AMD bestätigt Desktop-Monster mit 64 Kernen
Der Chip-Hersteller AMD hat jetzt nicht nur seine beiden neuesten Threadripper-Modelle in den Handel gegeben, sondern auch noch einen weiteren Hieb gegen Intel draufgesetzt. Es gab endlich offizielle Informationen zum kommenden Ryzen Threadripper 3990X.
Seit gestern sind nun die beiden aktuellen Rechen-Schwergewichte Threadripper 3960X und Threadripper 3970X, die mit 24 und 32 Kernen ausgestattet sind, offiziell erhältlich. Im Zuge dessen war AMD dann endlich auch bereit, offiziell über den Threadripper 3990X zu sprechen. Dieser gehört zur gleichen Serie wie die nun verfügbaren Modelle, ist aber noch deutlich leistungsfähiger und wird in diesem Jahr nicht mehr zu haben sein.
Der angekündigte Prozessor ist mit immerhin 64 Kernen ausgestattet, die 128 Threads verarbeiten können. Den Cores stehen dabei 288 Megabyte Cache zur Verfügung. Natürlich beruht auch dieses Produkt auf der Chiplet-Architektur von AMD. Der Hersteller flanscht hier also nun acht Chiplets zusammen, auf denen jeweils acht Kerne untergebracht sind. Nach dem gleichen Prinzip arbeiten auch schon die anderen beiden Threadripper.
Aber auch andere Details verriet AMD bisher nicht - insbesondere wäre hier die Taktung zu nennen. Allerdings kann man davon ausgehen, dass die Chips wohl mit einer etwas geringeren Frequenz als die aktuellen Spitzenmodelle betrieben werden. Denn AMD will hier bei einem TDP von 280 Watt bleiben, was bei höheren Taktungen und der hohen Kernzahl schwierig werden dürfte.
Siehe auch: AMD: Neue Threadripper Workstation-CPUs mit 'Zen2' und 24/32 Kernen
Der angekündigte Prozessor ist mit immerhin 64 Kernen ausgestattet, die 128 Threads verarbeiten können. Den Cores stehen dabei 288 Megabyte Cache zur Verfügung. Natürlich beruht auch dieses Produkt auf der Chiplet-Architektur von AMD. Der Hersteller flanscht hier also nun acht Chiplets zusammen, auf denen jeweils acht Kerne untergebracht sind. Nach dem gleichen Prinzip arbeiten auch schon die anderen beiden Threadripper.
Taktung noch unklar
Durch die Chiplets ist ein recht linearer Ausbau der Prozessoren möglich, es müssen also nicht besonders komplexe Designs in die anfälligen Wafer geätzt werden. Das ermöglicht auch eine vergleichsweise preiswerte Produktion. Entsprechend ist hier damit zu rechnen, dass der Threadripper 3990X später für um die 4000 Euro zu haben sein wird, also etwa für das doppelte des Threadripper 3970X mit seinen 32 Kernen.Aber auch andere Details verriet AMD bisher nicht - insbesondere wäre hier die Taktung zu nennen. Allerdings kann man davon ausgehen, dass die Chips wohl mit einer etwas geringeren Frequenz als die aktuellen Spitzenmodelle betrieben werden. Denn AMD will hier bei einem TDP von 280 Watt bleiben, was bei höheren Taktungen und der hohen Kernzahl schwierig werden dürfte.
Siehe auch: AMD: Neue Threadripper Workstation-CPUs mit 'Zen2' und 24/32 Kernen
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