Disney-Chef über Star Wars-Filme:
Weniger wäre anfangs mehr gewesen
Disney hat vor mittlerweile sieben Jahren Lucasfilm übernommen und damit ein neues Kapitel für Star Wars aufgeschlagen. Hauptverantwortlich für den Deal war damals Disney-CEO Bob Iger und dieser zeigte sich nun selbstkritisch, wie man die Sci-Fi-Reihe angegangen ist.
Als Disney die Übernahme von Lucasfilm bekannt gegeben hat, gab es nicht wenige, die befürchteten, dass der Mediengigant das Science-Fiction-Franchise gnadenlos melken werde. Und sie sollten - zumindest zum Teil - Recht behalten. Denn zur Fortsetzung der Hauptreihe kündigte Disney auch noch Spin-Offs an.
Zunächst klappte das auch ganz gut, die erste "Star Wars-Story" Rogue One kam sowohl bei den Kritikern als auch an den Kinogängern bestens an. Doch bereits der zweite Ableger über den jungen Han Solo wurde zum Reinfall, es ist der bis heute finanziell schwächste Film der Reihe.
Damit meint Iger allerdings wohl vor allem die Kinofilme, denn in Sachen TV-Serien, Spielen, Comics und sonstigen Inhalten sieht es nicht danach aus, als würde man bei Disney die Meinung des Chefs sehr wörtlich nehmen.
Iger wurde auch auf eine weitere Milliarden Dollar schwere Disney-Marke angesprochen: Marvel. Denn über diese hat Martin Scorsese unlängst geschimpft und die Filme des Marvel Cinematic Universe als "Vergnügungspark, aber nicht Kino" bezeichnet. Doch diese Kritik perlt an Iger ab.
Disney+ jetzt kostenlos ausprobieren Gratis-Streaming ab sofort für 7 Tage möglich
Zunächst klappte das auch ganz gut, die erste "Star Wars-Story" Rogue One kam sowohl bei den Kritikern als auch an den Kinogängern bestens an. Doch bereits der zweite Ableger über den jungen Han Solo wurde zum Reinfall, es ist der bis heute finanziell schwächste Film der Reihe.
"Zu viele Filme in zu kurzer Zeit"
Darauf wurde auch Bob Iger nun einem Radio-Interview mit der BBC angesprochen und der Disney-Chef, der derzeit sein neues Buch promotet, sagte, dass er bereits zuvor eingeräumt habe, dass "wir zu viele Star Wars-Filme in zu kurzer Zeit gemacht und veröffentlicht haben". Das bedeute zwar nicht, dass er sie für enttäuschend hält, so Iger. "Ich denke nur, dass ein Star Wars-Film etwas Besonderes darstellt, und weniger ist in diesem Fall mehr."Damit meint Iger allerdings wohl vor allem die Kinofilme, denn in Sachen TV-Serien, Spielen, Comics und sonstigen Inhalten sieht es nicht danach aus, als würde man bei Disney die Meinung des Chefs sehr wörtlich nehmen.
Iger wurde auch auf eine weitere Milliarden Dollar schwere Disney-Marke angesprochen: Marvel. Denn über diese hat Martin Scorsese unlängst geschimpft und die Filme des Marvel Cinematic Universe als "Vergnügungspark, aber nicht Kino" bezeichnet. Doch diese Kritik perlt an Iger ab.
"Nicht einen Film gesehen"
Der Disney-Chef erläuterte, dass er Scorsese respektiere, schätze und sogar bewundere. Aber: "Ich denke nicht, dass er auch nur einen Marvel-Film gesehen hat. Jeder, der einen gesehen hat, der könnte nicht allen Ernstes ein solches Statement machen." Er habe Scorsese seit diesen Aussagen aber nicht gesprochen. Iger: "Ich freue mich aber darauf. Ich würde gerne mit ihm ein Glas Wein trinken. Ich mag Martin Scorsese."
Disney+ jetzt für 7 Tage kostenlos testen
- Über 1000 Filme und Serien - für unterwegs auch zum Download
- Auf bis zu vier Geräten gleichzeitig schauen
- Keine Werbung, keine zusätzlichen Kosten
- 7-Tage-Gratisabo ab sofort verfügbar
- Danach nur 69,99 Euro für ein Jahr oder 6,99 Euro pro Monat
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen