Auch Google Maps hat jetzt endlich einen Inkognito-Modus
Der populärste aller Kartendienste im Netz kann jetzt auch genutzt werden, ohne dass sich gesuchte Adressen für alle Zeiten im Google-Account festsetzen. Der neue Inkognito-Modus für Google Maps ist ab sofort für alle Android-User verfügbar.
Google hatte vor einigen Wochen begonnen, das Feature testweise einer kleineren Zahl von Nutzern bereitzustellen. Das zugehörige Support-Dokument weist nun allerdings darauf hin, dass jetzt auch alle anderen Android-User mit der Funktion versorgt werden. Auch die Google Maps-App für Apples iOS soll nachgerüstet werden, allerdings lautet der Status dafür noch "Coming soon" und einen konkreteren Termin nennt der Anbieter auch nicht.
Um den Inkognito-Modus zu aktivieren, sind in der Android-App von Google Maps folgende Schritte nötig:
Wie auch beim entsprechenden Feature in Googles Chrome bedeutet das allerdings nicht, dass der Nutzer gegenüber dem Anbieter des Dienstes selbst anonym ist. Das wäre bei Google Maps auch gar nicht machbar, da die Standort- und vor allem die Routen-Daten ständig mit der Cloud abgeglichen werden müssen, um sinnvolle Ergebnisse hervorzubringen.
Wenn die Funktion aktiviert ist, werden die gesuchten Adressen und Routen in erster Linie nicht in der History vermerkt. Aber auch in geteilten Listen und in den Erinnerungen des Assistenten bleiben die entsprechenden Informationen natürlich außen vor. Die im Inkognito-Modus gesuchten Adressen werden außerdem auch nicht herangezogen, um die Karten für den jeweiligen User zu personalisieren.
Um den Inkognito-Modus zu aktivieren, sind in der Android-App von Google Maps folgende Schritte nötig:
- Öffne die Google Maps-App
- Tippe dein Profilbild an
- Tippe auf "Aktiviere den Inkognito-Modus"
Wie auch beim entsprechenden Feature in Googles Chrome bedeutet das allerdings nicht, dass der Nutzer gegenüber dem Anbieter des Dienstes selbst anonym ist. Das wäre bei Google Maps auch gar nicht machbar, da die Standort- und vor allem die Routen-Daten ständig mit der Cloud abgeglichen werden müssen, um sinnvolle Ergebnisse hervorzubringen.
Perfekt zur Vorweihnachtszeit
Der Inkognito-Modus kommt eher dann zum Tragen, wenn man Orte aufsuchen will, die man gegenüber anderen Nutzern eher nicht ausplaudern mag. Denn es kann schnell mal ein Verdacht aufkommen, wenn der Kollege einen flüchtigen Blick auf die Location-History werfen kann. Oder vielleicht sollen auch Partner und andere Familienangehörige nicht unbedingt immer wissen, welche Adressen der Nutzer besucht hat. Das betrifft natürlich in erster Linie in der kommenden Weihnachtszeit Geschäfte, die das jeweilige Geschenk verraten könnten.Wenn die Funktion aktiviert ist, werden die gesuchten Adressen und Routen in erster Linie nicht in der History vermerkt. Aber auch in geteilten Listen und in den Erinnerungen des Assistenten bleiben die entsprechenden Informationen natürlich außen vor. Die im Inkognito-Modus gesuchten Adressen werden außerdem auch nicht herangezogen, um die Karten für den jeweiligen User zu personalisieren.
Siehe auch:
Fehler auf Google Maps: Dealer bekamen Bananen und Rewe Kokain
Thema:
Google-Maps-Videos
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