Twitch kann Ninja-Weggang ausgleichen:
Jetzt streamt Donald Trump
Der amtierende US-Präsident Donald Trump hat jetzt einen eigenen Channel auf der Streaming-Plattform Twitch. Statt Spiele-Übertragungen kann man hier aber nur die Wahlkampf-Auftritte der nächsten Zeit live und als Aufzeichnung angucken.
In der vergangenen Nacht unserer Zeit gab es die erste Übertragung eines Auftrittes im US-Bundesstaat Minnesota. Einige zehntausend Nutzer haben den Kanal bereits abonniert, und einige tausend Twitch-User haben sich den Auftritt auch angesehen. Allerdings drängt sich der Eindruck auf, dass die Zahl der richtigen Fans unter ihnen dann doch eine eher kleinere Gruppe ist.
Denn der Chat, der die Live-Übertragungen auf der Plattform stets begleitet, wurde nur von weniger wohlmeinenden Kommentaren überflutet. Vielfach forderten Nutzer hier die Durchsetzung eines Amtsenthebungs-Verfahrens. Denn der US-Präsident hatte sich zuletzt Verfehlungen geleistet, für die viele seiner Vorgänger schon längst aus dem Weißen Haus gejagt worden wären. Allerdings wirken die fraglichen Vorgänge bei dem aktuellen Amtsinhaber fast schon trivial, da dieser die Grenzen während seiner gesamten Amtszeit immer weiter verschoben hatte.
Warum die Wahl hier allerdings ausgerechnet auf Twitch fiel, ist unklar. Immerhin gehört der Streaming-Dienst zu Amazon und der US-Präsident ist dem Konzern und seinem Gründer Jeff Bezos nicht sonderlich gut gesonnen. Immerhin gehört zu dem Unternehmen die von ihm verachtete Tageszeitung Washington Post.
Siehe auch: Trump-Administration wollte, dass Microsoft für die Regierung spioniert
Denn der Chat, der die Live-Übertragungen auf der Plattform stets begleitet, wurde nur von weniger wohlmeinenden Kommentaren überflutet. Vielfach forderten Nutzer hier die Durchsetzung eines Amtsenthebungs-Verfahrens. Denn der US-Präsident hatte sich zuletzt Verfehlungen geleistet, für die viele seiner Vorgänger schon längst aus dem Weißen Haus gejagt worden wären. Allerdings wirken die fraglichen Vorgänge bei dem aktuellen Amtsinhaber fast schon trivial, da dieser die Grenzen während seiner gesamten Amtszeit immer weiter verschoben hatte.
Ausgerechnet Amazon
Es ist recht wahrscheinlich, dass über die gesamte Kampagne bis hin zu den nächsten Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr immer wieder Live-Übertragungen auf Twitch laufen. Die direkte Verbreitung über eine große Streaming-Plattform passt dabei in Trumps Konzept, da dieser eine tiefe Abneigung gegen unabhängige Medien hat, die nicht seiner Linie folgen, sondern seine Arbeit kritisch begleiten.Warum die Wahl hier allerdings ausgerechnet auf Twitch fiel, ist unklar. Immerhin gehört der Streaming-Dienst zu Amazon und der US-Präsident ist dem Konzern und seinem Gründer Jeff Bezos nicht sonderlich gut gesonnen. Immerhin gehört zu dem Unternehmen die von ihm verachtete Tageszeitung Washington Post.
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