Intel killt CPUs mit AMD-Grafik:
Ungewöhnliche Kooperation beendet
Als Intel vor einiger Zeit ankündigte, dass man eine Reihe von eigenen Prozessoren gepaart mit einer Grafikeinheit von AMD anbieten würde, dachte mancher Beobachter, die Hölle sei zugefroren. Jetzt hat Intel ohne großes Tamtam das Ende dieser Kooperation eingeläutet.
Wie Intel in einer Product Change Notice (PDF) verlauten ließ, wird die Produktion der sogenannten Intel "Kaby Lake-G"-Serie eingestellt. Dabei handelt es sich um die seit 2017 erhältlichen SoCs der achten Generation der Core-Chips, die vier Rechenkerne aus Intels Entwicklung auf dem gleichen Chip mit einer AMD Radeon RX Vega M-Grafikeinheit kombinierte. Es war das erste Mal, dass Intel eigene CPUs mit integrierter AMD-Grafik auf den Markt brachte.
Mit den Kaby-Lake-G-Prozessoren versuchte Intel vor allem ein Problem zu lösen: Da die eigenen SoCs stets nur relativ schwache integrierte GPUs mitbrachten, suchte man eine Lösung, ultrakompakte Desktop-PCs mit mehr Grafikleistung zu bauen. Letztlich kamen die Chips praktisch ausschließlich in den Intel-eigenen Mini-Desktops der NUC-Reihe zum Einsatz.
Den Abschied von den Intel-Chips mit AMD-Grafik begründet der Hersteller erwartungsgemäß mit den jüngst umgesetzten Verbesserungen bei seinen hauseigenen Grafiklösungen. In einer Stellungnahme gegenüber Tom's Hardware erklärte Intel, dass man derzeit das Produktportfolio umgestaltet und dabei neu ausrichtet. Die Intel Core-Prozessoren der 10. Generation mit Intel Iris Plus Grafikeinheit basieren auf der Gen11-Grafikhardware aus eigener Entwicklung, deren Leistung sich fast verdoppelt hat.
Intel will deshalb wohl künftig auf die neuen Chips setzen, um NUCs und andere Systeme auszurüsten, die bisher vielleicht mit dem "Kaby Lake-G"-CPUs daherkamen. Der US-Konzern hat offenbar großes Vertrauen in seine neuen Grafiklösungen, so dass man nicht mehr auf AMDs Unterstützung angewiesen ist. Unter anderem plant man ja auch noch die Einführung eigener Desktop-Grafikkarten, so dass mittelfristig auch in dieser Hinsicht deutlich mehr Leistung in Sachen Grafik von Intel zu erwarten ist.
Mit den Kaby-Lake-G-Prozessoren versuchte Intel vor allem ein Problem zu lösen: Da die eigenen SoCs stets nur relativ schwache integrierte GPUs mitbrachten, suchte man eine Lösung, ultrakompakte Desktop-PCs mit mehr Grafikleistung zu bauen. Letztlich kamen die Chips praktisch ausschließlich in den Intel-eigenen Mini-Desktops der NUC-Reihe zum Einsatz.
Den Abschied von den Intel-Chips mit AMD-Grafik begründet der Hersteller erwartungsgemäß mit den jüngst umgesetzten Verbesserungen bei seinen hauseigenen Grafiklösungen. In einer Stellungnahme gegenüber Tom's Hardware erklärte Intel, dass man derzeit das Produktportfolio umgestaltet und dabei neu ausrichtet. Die Intel Core-Prozessoren der 10. Generation mit Intel Iris Plus Grafikeinheit basieren auf der Gen11-Grafikhardware aus eigener Entwicklung, deren Leistung sich fast verdoppelt hat.
Intel will deshalb wohl künftig auf die neuen Chips setzen, um NUCs und andere Systeme auszurüsten, die bisher vielleicht mit dem "Kaby Lake-G"-CPUs daherkamen. Der US-Konzern hat offenbar großes Vertrauen in seine neuen Grafiklösungen, so dass man nicht mehr auf AMDs Unterstützung angewiesen ist. Unter anderem plant man ja auch noch die Einführung eigener Desktop-Grafikkarten, so dass mittelfristig auch in dieser Hinsicht deutlich mehr Leistung in Sachen Grafik von Intel zu erwarten ist.
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