Intels CPU-Engpässe stürzen Notebook-Hersteller in "Panik und Chaos"
Intels Lieferengpässe machen Notebook-Herstellern offenbar derzeit das Leben zur Hölle. Seit einiger Zeit ringen die PC-Anbieter laut Quellen aus der Industrie darum, sich die in 14 Nanometer Strukturbreite gefertigten CPUs für das Weihnachtsgeschäft zu sichern.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, haben die in dem Land beheimateten Notebook-Marken wie etwa Acer, ASUS, MSI und Gigabyte massive Schwierigkeiten, von Intel die dringend benötigten Prozessoren für ihre Produkte zu erhalten. Gerade im Vorfeld des wichtigen Weihnachtsgeschäfts ist dies für sie ein massives Problem, das sich letztlich wohl auch sehr negativ auf ihre Lieferzahlen und damit auch Umsatz und Gewinn auswirken wird.
Intel hat zwar nach eigenen Angaben die Kapazitäten weiter gesteigert, doch reicht dies offenbar nicht aus. Der Halbleitergigant versucht, flexibel auf die erhöhte Nachfrage zu reagieren und die vorhandenen Kapazitäten maximal auszuschöpfen, um die viel gefragten 14-Nanometer-SoCs zu liefern. Die Chips sind vor allem auch deshalb bei den Notebook-Anbietern beliebt, weil sie im Vergleich zu den neueren 10-Nanometer-Prozessoren von Intel günstiger vertrieben werden.
Ein weiterer Faktor ist, dass Intel zwar mittlerweile relativ zuverlässig 10nm-CPUs liefern kann, die Notebook-Hersteller dafür aber Anpassungen an den Mainboards ihrer Geräte vornehmen müssten. Angeblich würden die fertigen Produkte aber selbst dann, wenn die Änderungen tatsächlich umgesetzt werden, nicht mehr rechtzeitig für die Shopping-Saison kurz vor dem Ende des Jahres im Handel ankommen.
Die asiatischen Quellen gehen davon aus, dass sich die Lage erst ab November zu entspannen beginnt, wenn die Nachfrage langsam sinkt. Vertragsfertiger wie Compal erwarten, dass Intels Lieferprobleme wohl erst im ersten Quartal 2020 wirklich aus der Welt geschafft werden können. Der Grund ist dann aber nicht unbedingt eine gestiegene Produktion, sondern der Fakt, dass die ersten Monate des Jahres traditionell einen Einbruch der Verkaufszahlen mit sich bringen.
Weihnachten, Trump-Angst und Intels Preise steigern Nachfrage
Die Einkäufer der Notebook-Hersteller würden derzeit "in Panik und Chaos" versinken, weil sie händeringend versuchen, Intel-CPUs mit 14 Nanometern Strukturbreite für die Geräte ihrer Arbeitgeber zu akquirieren. Es gebe eine erhebliche Überbuchung der Chips durch die Gerätehersteller, auch weil diese neben dem Einkauf für die Fertigung vor dem Jahresende versuchen, möglichst viele zusätzliche Geräte zu bauen, weil bald eine erneute Steigerung der US-Zölle auf Notebooks droht.Intel hat zwar nach eigenen Angaben die Kapazitäten weiter gesteigert, doch reicht dies offenbar nicht aus. Der Halbleitergigant versucht, flexibel auf die erhöhte Nachfrage zu reagieren und die vorhandenen Kapazitäten maximal auszuschöpfen, um die viel gefragten 14-Nanometer-SoCs zu liefern. Die Chips sind vor allem auch deshalb bei den Notebook-Anbietern beliebt, weil sie im Vergleich zu den neueren 10-Nanometer-Prozessoren von Intel günstiger vertrieben werden.
Ein weiterer Faktor ist, dass Intel zwar mittlerweile relativ zuverlässig 10nm-CPUs liefern kann, die Notebook-Hersteller dafür aber Anpassungen an den Mainboards ihrer Geräte vornehmen müssten. Angeblich würden die fertigen Produkte aber selbst dann, wenn die Änderungen tatsächlich umgesetzt werden, nicht mehr rechtzeitig für die Shopping-Saison kurz vor dem Ende des Jahres im Handel ankommen.
Die asiatischen Quellen gehen davon aus, dass sich die Lage erst ab November zu entspannen beginnt, wenn die Nachfrage langsam sinkt. Vertragsfertiger wie Compal erwarten, dass Intels Lieferprobleme wohl erst im ersten Quartal 2020 wirklich aus der Welt geschafft werden können. Der Grund ist dann aber nicht unbedingt eine gestiegene Produktion, sondern der Fakt, dass die ersten Monate des Jahres traditionell einen Einbruch der Verkaufszahlen mit sich bringen.
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