Schlechtes Gewissen: Schlüssel der HildaCrypt-Ransomware freigegeben
In den vergangenen Jahren sind immer mehr Verschlüsselungstrojaner, die Nutzer mit ihren eigenen Daten erpressen, in Umlauf gelangt. Eine der schädlichen Anwendungen basiert auf der Ransomware HildaCrypt. Nun scheint der Entwickler ein schlechtes Gewissen bekommen zu haben.
Aus diesem Grund hat der Entwickler entschieden, die zum Entschlüsseln der verschlüsselten Dateien benötigten Schlüssel zu veröffentlichen. Mit den Schlüsseln haben andere Entwickler die Möglichkeit, ein Programm zu entwickeln, welches die Auswirkungen von HildaCrypt auf den betroffenen Rechnern wieder rückgängig macht. Somit können die Opfer der Ransomware ihre Dateien wiederherstellen, ohne eine hohe Summe an die Erpresser zu zahlen.
Vor wenigen Tagen ist dann jedoch eine neue Ransomware im Netz aufgetaucht, die zunächst als eine Variante der Schadsoftware "STOP" identifiziert wurde. Daraufhin hat der Entwickler von HildaCrypt den Sicherheitsforscher "GrujaRS" kontaktiert und mitgeteilt, dass der Trojaner falsch identifiziert wurde und es sich in Wahrheit um eine ohne Erlaubnis entwickelte und in Umlauf gebrachte Variante seiner Anwendung handelt.
Die Schlüssel zur Wiederherstellung der Dateien lassen sich in Form einer Entschlüsselungs-Anwendung auf der Webseite von Emsisoft herunterladen. Hier lassen sich zudem weitere Informationen über die HildaCrypt-Ransomware finden. Wir empfehlen, den eigenen Rechner mit Sicherheitssoftware zu schützen, um eine Infizierung mit Ransomware zu vermeiden.
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Ransomware "nur zum Spaß" erstellt
Wie BleepingComputer berichtet, soll der Entwickler von HildaCrypt die Ransomware ursprünglich "nur zum Spaß" erstellt haben. Die Software wurde lediglich zu Lernzwecken erstellt und sollte überhaupt nicht auf fremde Rechner losgelassen werden.Vor wenigen Tagen ist dann jedoch eine neue Ransomware im Netz aufgetaucht, die zunächst als eine Variante der Schadsoftware "STOP" identifiziert wurde. Daraufhin hat der Entwickler von HildaCrypt den Sicherheitsforscher "GrujaRS" kontaktiert und mitgeteilt, dass der Trojaner falsch identifiziert wurde und es sich in Wahrheit um eine ohne Erlaubnis entwickelte und in Umlauf gebrachte Variante seiner Anwendung handelt.
Die Schlüssel zur Wiederherstellung der Dateien lassen sich in Form einer Entschlüsselungs-Anwendung auf der Webseite von Emsisoft herunterladen. Hier lassen sich zudem weitere Informationen über die HildaCrypt-Ransomware finden. Wir empfehlen, den eigenen Rechner mit Sicherheitssoftware zu schützen, um eine Infizierung mit Ransomware zu vermeiden.
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