AMD Ryzen 9 3950X: Verzögerung hat Ursache in Qualitätsmängeln
Die Verzögerung beim Verkaufsstart des neuen AMD-Flaggschiffs Ryzen 9 3950X soll keineswegs an einer zu langsamen Produktion liegen. Vielmehr sind wohl Qualitätsprobleme schuld daran, dass der Chip erst in einigen Wochen zu haben sein wird.
AMD hatte kürzlich angekündigt, dass man den neuen Prozessor erst im November gemeinsam mit einigen anderen Produkten in den Handel geben wird. Offiziell hieß es, dass man sich darauf konzentrieren wolle, die starke Nachfrage auch befriedigen zu können. Das klang so, als würde der Auftragshersteller TSMC, in dessen Werken die Prozessoren gefertigt werden, nicht über genug Kapazitäten verfügen - das ist allerdings nicht der Fall.
Wie das Branchenmagazin DigiTimes von informierten Quellen erfahren haben will, seien es eher Probleme bei den Taktraten, in denen der Chip läuft, die anfangs einfach nicht zufriedenstellend waren. Hier musste man also wohl kräftig nachbessern, um nicht zahlreichen erwartungsfrohen Kunden Prozessoren zu liefern, die gar nicht halten können, was sie versprechen.
Beim Ryzen 9 3900X hatte es noch ausgereicht, ein BIOS-Update nachzuschieben, um den Takt wieder auf das ursprünglich angekündigte Niveau zu bringen. Ob dies allerdings auch beim neuen Ryzen 9 3950X funktioniert, ist unklar. Möglicherweise war der Bug letztlich auch in der Architektur selbst zu korrigieren, bevor die Produktion der Serienmodelle dann mit einer kleinen Verzögerung losging.
Siehe auch: Coreboot: AMD arbeitet an aktivem Support von BIOS-Alternativen
Wie das Branchenmagazin DigiTimes von informierten Quellen erfahren haben will, seien es eher Probleme bei den Taktraten, in denen der Chip läuft, die anfangs einfach nicht zufriedenstellend waren. Hier musste man also wohl kräftig nachbessern, um nicht zahlreichen erwartungsfrohen Kunden Prozessoren zu liefern, die gar nicht halten können, was sie versprechen.
Keine unbekannte Situation
Und eine solche Situation ist auch durchaus glaubhaft, wenn man sich die letzten AMD-Produkte anschaut. Hier kam es schon mehrfach vor, dass die CPUs zwar hervorragende Leistungen brachten, aber nicht ganz mit den Taktraten liefen, die eigentlich beworben wurden. Insbesondere die neue 3000er-Serie fiel hier im Boost-Speed entsprechend auf und es ist anzunehmen, dass sich der zugrundeliegende Fehler dann natürlich bei dem komplexeren Ryzen 9 3950X fortgesetzt hat.Beim Ryzen 9 3900X hatte es noch ausgereicht, ein BIOS-Update nachzuschieben, um den Takt wieder auf das ursprünglich angekündigte Niveau zu bringen. Ob dies allerdings auch beim neuen Ryzen 9 3950X funktioniert, ist unklar. Möglicherweise war der Bug letztlich auch in der Architektur selbst zu korrigieren, bevor die Produktion der Serienmodelle dann mit einer kleinen Verzögerung losging.
Siehe auch: Coreboot: AMD arbeitet an aktivem Support von BIOS-Alternativen
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