Coreboot: AMD arbeitet an aktivem Support von BIOS-Alternativen

Prozessor, Cpu, Chip, Amd, Ryzen, Ryzen 3000, AMD Zen 2 Bildquelle: AMD
Der Chipdesigner AMD sorgt derzeit nicht nur aufgrund seiner neuen Produkte für Begeisterung bei Nutzern. Bei dem Anbieter herrscht auch Offenheit dafür, alternative Firmware-Konzepte aktiv zu unterstützen. Allerdings geschieht dies nicht einfach nur aus reiner Nettigkeit, sondern dürfte auch Türen zu weiteren Marktsegmenten öffnen. Insbesondere arbeitet man bei AMD daran, Coreboot zu unterstützen. Dabei handelt es sich um ein Free-Software-Projekt, mit dem eine offene Alternative zum klassischen BIOS/UEFI bereitgestellt wird. Dass AMD daran arbeitet, dass seine neuen Rome-Prozessoren mit dieser zusammenarbeiten, hatte das Unternehmen schon vor einigen Wochen grundsätzlich bestätigt - was allerdings immer auch bedeuten kann, dass irgendein Entwickler sich nebenbei ein wenig mit dem Thema beschäftigt.

Es zeigt sich jetzt aber, dass es dem Anbieter durchaus ernst ist, wie aus einem Bericht von Phoronix hervorgeht. Edward Benyukhis, der die Firmware-Entwicklung bei AMD leitet, sucht aktuell sogar einen festen Mitarbeiter, dessen Schwerpunkt auf der Arbeit mit Coreboot liegen soll. Insofern ist unbedingt davon auszugehen, dass die Freunde von Open Source-Firmware hier in Zukunft einiges mehr von AMD zu sehen bekommen werden.


Dass das Unternehmen hier Initiative zeigt, ist allerdings nicht einfach nur Nettigkeit. Denn es zeigte sich bereits, dass auch große Betreiber von Cloud-Infrastrukturen ein großes Interesse an quelloffenen BIOS-Optionen haben - insbesondere sind hier Facebook und Google zu nennen. Denn die Optimierung ihrer Datenzentren ist eine wichtige Aufgabe, wenn die Betriebskosten im kontrollierbaren Rahmen gehalten werden sollen. Selbst Prozentbruchteile können sich hier im Jahresverlauf auf Mehr- oder Minderausgaben im Millionen-Dollar-Bereich summieren.

Aber nicht nur bei Performance und Effizienz sind in den Datenzentren wichtige Probleme mit offener Software besser lösbar. Es geht auch um Sicherheitsfragen. Die Datacenter-Architekten bei den großen Konzernen haben natürlich ein Interesse daran, genau nachvollziehen zu können, welche Funktionen eine Software mitbringt, die auf niedriger Ebene in ihrer Infrastruktur arbeitet. AMD wird im Zuge seiner Arbeit mit Coreboot unter anderem auch dafür sorgen, dass der hauseigene Platform Security Processor (PSP) von der BIOS-Alternative unterstützt wird.

Siehe auch: AMD schlägt Nvidia: Höchster Marktanteil bei GPUs seit 5 Jahren Prozessor, Cpu, Chip, Amd, Ryzen, Ryzen 3000, AMD Zen 2 Prozessor, Cpu, Chip, Amd, Ryzen, Ryzen 3000, AMD Zen 2 AMD
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