AMD Ryzen 5 3500X: Neuer 6-Kern-Prozessor soll 140 Euro kosten

Mit dem Ryzen 5 3500X scheint AMD an einem günstigen Sechskern-Prozessor zu arbeiten, der bereits im November erhältlich sein könnte. Das Einsteiger-Modell aus der Matisse-Reihe ist bereits bei ersten asia­tischen Händlern für schmale 140 Euro gelistet.
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Während der AMD Ryzen 9 3950X in den nächsten Tagen das Portfolio der Zen-2-Chips als Flaggschiff nach oben hin erweitert, soll sich der Hersteller in den letzten Zügen befinden, um auch im Niedrigpreissegment einen neuen Prozessor anzubieten. Der Ryzen 5 3500X wurde offiziell zwar noch nicht vorgestellt, ein chinesischer Shop listet ihn jedoch bereits. Um­ge­rech­net 140 Euro (1099 Yuan) soll die Alternative zum Intel Core i5-9400F kosten. Dabei verzichtet auch der neue Ryzen 5 auf so genanntes "Simultaneous Multithreading" (SMT), er setzt also auf sechs Rechenkerne und ihre sechs Threads. AMD Ryzen 3000

Mögliche Leistung des AMD Ryzen 5 3500X Prozessors

In Hinsicht auf die Taktrate soll der AMD Ryzen 5 3500X mit 3,6 bis 4,1 GHz arbeiten. Der Ba­sis­takt liegt somit deutlich über den 2,9 GHz des Core i5-9400F, während auch dieser im Tur­bo-Boost mit 4,1 GHz rechnen kann. Beide Prozessoren erreichen dabei eine TDP von 65 Watt und liegen in ersten Gaming-Benchmarks scheinbar auf Augenhöhe. Auf lange Sicht könn­te der Ryzen 5 3500X mit Zen-2-Architektur (7nm-Herstellung) den Ryzen 5 2600X ab­lö­sen, der im Gegensatz zum neuen Chip jedoch über die eingangs erwähnte SMT-Fähigkeit verfügt. Mit 12 Threads dürfte der ältere Prozessor also weiterhin im Bereich diverser An­wen­dungen die Nase vorn haben. Auch er rechnet nämlich mit 3,6 bis 4,2 GHz.

Wann genau der AMD Ryzen 5 3500X in Deutschland aufschlagen wird, ist noch genauso un­klar wie der angestrebte Preispunkt. Sollte AMD wirklich einen Launch im November in Be­tracht ziehen, dürfte man zur Weihnachtszeit noch einmal ordentlich das Geschäft ankurbeln, um noch preisgünstigere Einsteiger- und Gaming-PCs mit einem passenden, modernen Pro­zes­sor zu bestücken.

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Stefan Trunzik

Leitender Redakteur bei WinFuture.de

IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.

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