Xiaomi will Huawei in Deutschland ans Leder - auch mit eigenen Stores
Dass Xiaomi nach Deutschland expandiert, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Nach dem offiziellen Start des chinesischen Konzerns auf deutschem Boden mit der Einführung des Xiaomi Mi 9T Pro in dieser Woche hat das Unternehmen sich jetzt auch zu den Plänen für den hiesigen Markt geäußert. Xiaomi plant nach eigenen Angaben sogar eigene Stores in Deutschland und will so zu einer festen Größe werden - und zur Gefahr für den ebenfalls chinesischen Konkurrenten Huawei.
Wie das Handelsblatt unter Berufung auf ein Gespräch mit einem Vertreter von Xiaomi berichtet, bestätigte man die Einrichtung eines Büros in Düsseldorf, wo auch Huawei seine Europazentrale hat. Entsprechende Pläne waren bereits zuvor aufgrund entsprechender Stellenanzeigen von Xiaomi bekannt geworden. Dabei soll es jedoch nicht bleiben, denn Xiaomi plant wohl einen "vollen" Einstieg in den deutschen Markt - inklusive eigenem Online-Store und dem Vertrieb seiner Produkte über eigene Einzelhandelsgeschäfte.
Man wolle zunächst neue Partnerschaften mit weiteren deutschen Vertriebspartnern begründen, nachdem der Verkauf bereits über Amazon, Media Markt und Saturn sowie den Mobilfunk-Wiederverkäufer Freenet läuft. Obendrein wolle man "das gesamte Paket" des Geschäftsmodells aus der eigenen E-Commerce-Plattform Mi.com und "natürlich unseren Offline Mi Stores" " nach Deutschland bringen", so der Xiaomi-Sprecher weiter.
Xiaomi hat den Zeitpunkt für den Einstieg in Deutschland wohl durchaus mit Bedacht gewählt. So kämpft Rivale Huawei seit Monaten mit den negativen Auswirkungen des US-Embargos der Trump-Regierung, die in dem chinesischen Mobilfunkausrüster eine "Gefahr für die Nationale Sicherheit" sieht und deshalb mit allen Mitteln versucht, dem aufstrebenden Unternehmen Steine in den Weg zu werfen. Auch hierzulande brachen in Folge dessen die Verkaufszahlen von Huawei-Smartphones stark ein, so dass andere Anbieter davon profitieren - bisher ist vor allem Marktführer Samsung Nutznießer der für Huawei prekären Situation.
Xiaomi könnte hierzulande wie schon in zahllosen anderen Ländern mit günstigen aber sehr gut ausgestatteten Geräten Marktanteile an sich reißen, bietet man doch mit geringen Gewinnspannen vergleichsweise viel fürs Geld. Zuletzt begann der Vertrieb des Xiaomi Mi 9T Pro, dem neuen High-End-Modell der Mi-Serie des Unternehmens. Für anfangs 399 Euro bietet dieses Modell aktuelle Top-Technik mit modernem Design zu einem Preis, der noch nicht einmal halb so hoch ausfällt wie bei den Konkurrenzgeräten von Huawei oder Samsung, die mit ähnlicher Ausstattung oft zu Preisen weit jenseits der 900-Euro-Marke vertrieben werden.
Man wolle zunächst neue Partnerschaften mit weiteren deutschen Vertriebspartnern begründen, nachdem der Verkauf bereits über Amazon, Media Markt und Saturn sowie den Mobilfunk-Wiederverkäufer Freenet läuft. Obendrein wolle man "das gesamte Paket" des Geschäftsmodells aus der eigenen E-Commerce-Plattform Mi.com und "natürlich unseren Offline Mi Stores" " nach Deutschland bringen", so der Xiaomi-Sprecher weiter.
Xiaomi hat den Zeitpunkt für den Einstieg in Deutschland wohl durchaus mit Bedacht gewählt. So kämpft Rivale Huawei seit Monaten mit den negativen Auswirkungen des US-Embargos der Trump-Regierung, die in dem chinesischen Mobilfunkausrüster eine "Gefahr für die Nationale Sicherheit" sieht und deshalb mit allen Mitteln versucht, dem aufstrebenden Unternehmen Steine in den Weg zu werfen. Auch hierzulande brachen in Folge dessen die Verkaufszahlen von Huawei-Smartphones stark ein, so dass andere Anbieter davon profitieren - bisher ist vor allem Marktführer Samsung Nutznießer der für Huawei prekären Situation.
Xiaomi könnte hierzulande wie schon in zahllosen anderen Ländern mit günstigen aber sehr gut ausgestatteten Geräten Marktanteile an sich reißen, bietet man doch mit geringen Gewinnspannen vergleichsweise viel fürs Geld. Zuletzt begann der Vertrieb des Xiaomi Mi 9T Pro, dem neuen High-End-Modell der Mi-Serie des Unternehmens. Für anfangs 399 Euro bietet dieses Modell aktuelle Top-Technik mit modernem Design zu einem Preis, der noch nicht einmal halb so hoch ausfällt wie bei den Konkurrenzgeräten von Huawei oder Samsung, die mit ähnlicher Ausstattung oft zu Preisen weit jenseits der 900-Euro-Marke vertrieben werden.
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