5G machts nötig: "Wasserkühlung" in Smartphones wird zum Standard
Mit der Einführung von immer mehr 5G-fähigen Smartphones steigen die Anforderungen an eine effiziente Kühlung der Geräte wieder. Die Hersteller von Kühllösungen für mobile Endgeräte freut es, denn sie rechnen nun mit einem Boom - weil "Wasserkühlung" in Smartphones nun praktisch zur Normalität wird. Gemeint sind allerdings Vapor-Chamber-Kühlsysteme.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, sehen Zulieferer mit Spezialisierung auf Vapor Chamber-Kühlung eine immer weiter steigende Nachfrage rund um ihre Produkte. Hintergrund ist der Trend zu 5G-fähigen Modems in Smartphones, die in den ersten Generationen eine erheblich gestiegene Hitzeentwicklung im Inneren der Geräte versursachen. Um die Abwärme der neuen Modems aus dem Gehäuse zu bringen, setzen deren Hersteller nun vor allem auf Vapor Chamber Cooling per Heatpipe.
Was in Notebooks schon lange üblich ist, wird nun also auch bei Smartphones Alltag, wobei sich dies bei High-End-Modellen schon lange manifestiert hat. Der taiwanische Kühlspezialist Auras beliefert unter anderem den weltgrößten Smartphone-Hersteller Samsung, der mittlerweile mehrere 5G-fähige Geräte in seinem Sortiment hat, nachdem gestern das Samsung Galaxy Note 10+ auch als 5G-Modell vorgestellt wurde. Auras geht davon aus, dass man mit einem extremen Wachstum der Nachfrage rechnen kann.
Aktuell stieg der Umsatz des Unternehmens bereits innerhalb des ersten Halbjahres um über 30 Prozent, weil immer mehr Hersteller 5G-fähige Smartphones einführen. Dementsprechend will man die Kapazitäten der Produktionsstätten in China nun stark ausbauen, wo derzeit bereits jeden Monat zig Millionen Vapor-Chamber-Kühlleitungen für Smartphones von den Bändern laufen. Ein weiterer Faktor, der diesen Trend befeuert, ist der Umstand, dass relativ zeitnah auch günstigere Smartphones mit 5G-Support auf den Markt kommen werden.
So hat Qualcomm bereits in Aussicht gestellt, dass man nach den ersten Lösungen auf Basis einer Kombination von High-End-SoCs und dedizierten 5G-Modems bald auch Prozessoren für Smartphones der oberen Mittelklasse anbieten will, die mit 5G-Modems kombiniert werden können. Hinzu kommt, dass mit MediaTek und UniSoC auch Hersteller von Plattformen für günstigere Smartphones bereits 5G-Lösungen angekündigt haben.
Was in Notebooks schon lange üblich ist, wird nun also auch bei Smartphones Alltag, wobei sich dies bei High-End-Modellen schon lange manifestiert hat. Der taiwanische Kühlspezialist Auras beliefert unter anderem den weltgrößten Smartphone-Hersteller Samsung, der mittlerweile mehrere 5G-fähige Geräte in seinem Sortiment hat, nachdem gestern das Samsung Galaxy Note 10+ auch als 5G-Modell vorgestellt wurde. Auras geht davon aus, dass man mit einem extremen Wachstum der Nachfrage rechnen kann.
Aktuell stieg der Umsatz des Unternehmens bereits innerhalb des ersten Halbjahres um über 30 Prozent, weil immer mehr Hersteller 5G-fähige Smartphones einführen. Dementsprechend will man die Kapazitäten der Produktionsstätten in China nun stark ausbauen, wo derzeit bereits jeden Monat zig Millionen Vapor-Chamber-Kühlleitungen für Smartphones von den Bändern laufen. Ein weiterer Faktor, der diesen Trend befeuert, ist der Umstand, dass relativ zeitnah auch günstigere Smartphones mit 5G-Support auf den Markt kommen werden.
So hat Qualcomm bereits in Aussicht gestellt, dass man nach den ersten Lösungen auf Basis einer Kombination von High-End-SoCs und dedizierten 5G-Modems bald auch Prozessoren für Smartphones der oberen Mittelklasse anbieten will, die mit 5G-Modems kombiniert werden können. Hinzu kommt, dass mit MediaTek und UniSoC auch Hersteller von Plattformen für günstigere Smartphones bereits 5G-Lösungen angekündigt haben.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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