HoloLens: Ende der Feature-Updates für 3000 Dollar Mixed-Reality-Brille
Microsoft will sein einst für rund 3000 Euro gestartetes Mixed-Reality-Headset HoloLens nicht mehr mit neuen Feature-Updates für das Betriebssystem aktualisieren. Stattdessen wird die erste Generation der HoloLens ab sofort nur noch mit Sicherheits- und Qualitätsupdates versorgt - im Rahmen der sogenannten Long Term Service Branch (LTSB).
Nach der Vorstellung der Microsoft HoloLens 2 haben die Redmonder etwas beiläufig in den Release Notes für das Windows 10 May 2019 Updates mit Blick auf Mixed-Reality innerhalb von zwei Sätzen mal eben die weitere Aktualisierung der HoloLens v1 mit neuen Feature-Updates für Windows für beendet erklärt. Ab sofort sei die 1. Generation der HoloLens im Status des sogenannten "Long Term Servicing", heißt es da.
Das Gerät wird nun also nur noch mit einem "Fokus auf Problembehebung und Sicherheit" aktualisiert, während die Funktionalität auf dem Niveau des Windows 10 Herbst-Updates von 2018 bleibt. Die Windows 10 Version 1809 ist natürlich unter dem Namen "Redstone 5" besser bekannt und mittlerwiele auch schon wieder fast ein Jahr alt.
Das Gerät wurde bereits 2015 erstmals vorgestellt und war seit 2016 für Entwickler zu haben. Erst Ende 2017 war Microsoft dann allerdings soweit, dass man die HoloLens der ersten Generation europaweit anbieten konnte. Das Headset nutzt einen Intel-Atom-Prozessor in Verbindung mit spezialisierten Hologramm-Prozessoren und einer aufwendigen Projektionstechnik, um Objekte und Interfaces vor den Augen des Nutzers in den Raum einzufügen. Zur Markteinführung in Europa kostete die HoloLens stolze 3300 Euro.
Mittlerweile ist die HoloLens v2 verfügbar, wird aber bisher nur in Form einer Development Edition angeboten. Für das neue, ARM-basierte Modell mit größerem Sichtfeld will Microsoft nach der Einführung der finalen Version dann 3500 US-Dollar pro Stück verlangen. Alternativ wird eine Art Abonnement angeboten, bei dem man 125 Dollar pro Monat zahlen soll.
Das Gerät wird nun also nur noch mit einem "Fokus auf Problembehebung und Sicherheit" aktualisiert, während die Funktionalität auf dem Niveau des Windows 10 Herbst-Updates von 2018 bleibt. Die Windows 10 Version 1809 ist natürlich unter dem Namen "Redstone 5" besser bekannt und mittlerwiele auch schon wieder fast ein Jahr alt.
Erste HoloLens war erst seit Ende 2017 in Europa verfügbar
Firmenkunden, die viel Geld in HoloLens gesteckt haben, dürfte das Ende der Aktualisierung der ersten Generation nur begrenzt begeistern, andererseits schreitet die Entwicklung aber natürlich auch bei den MR-Headsets von Microsoft voran. Die "alte" HoloLens wird nun immerhin auch weiterhin monatlich mit neuen Sicherheits- und Bugfix-Updates versorgt.Das Gerät wurde bereits 2015 erstmals vorgestellt und war seit 2016 für Entwickler zu haben. Erst Ende 2017 war Microsoft dann allerdings soweit, dass man die HoloLens der ersten Generation europaweit anbieten konnte. Das Headset nutzt einen Intel-Atom-Prozessor in Verbindung mit spezialisierten Hologramm-Prozessoren und einer aufwendigen Projektionstechnik, um Objekte und Interfaces vor den Augen des Nutzers in den Raum einzufügen. Zur Markteinführung in Europa kostete die HoloLens stolze 3300 Euro.
Mittlerweile ist die HoloLens v2 verfügbar, wird aber bisher nur in Form einer Development Edition angeboten. Für das neue, ARM-basierte Modell mit größerem Sichtfeld will Microsoft nach der Einführung der finalen Version dann 3500 US-Dollar pro Stück verlangen. Alternativ wird eine Art Abonnement angeboten, bei dem man 125 Dollar pro Monat zahlen soll.
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