ThinkReality A6: Lenovo stellt "Billig-HoloLens" auf Android-Basis vor
Der chinesische Computerkonzern Lenovo hat mit dem ThinkReality A6 ein neues Augmented-Reality-Headset vorgestellt, das wie eine Art Billig-HoloLens rüberkommt. Wie bei Microsofts HoloLens soll das Gerät das Sichtfeld des Trägers überlagern, es nutzt jedoch Android und lagert einen Großteil der Hardware in eine per Kabel angeschlossene Box aus.
Lenovo hat das ThinkReality A6 AR-Headset heute auf seiner Hauskonferenz Accelerate erstmals präsentiert und führt damit eine neue Marke für Business-orientierte Virtual-, Mixed- und Augmented-Reality-Lösungen ein. Das A6 ist das erste Produkt des ThinkReality-Portfolios und wird als eine Geräte- und Cloud-unabhängige AR-Plattform für Firmenkunden bezeichnet. Das Gerät soll den Kunden helfen, AR-Anwendungen zu nutzen, um Hilfestellung bei bestimmten Aufgaben zu erhalten, um so zum Beispiel die Dauer von Reparaturaufgaben zu reduzieren oder komplexe Aufgaben zu erleichtern.
Auch das gemeinsame Arbeiten mit anderen Kollegen, die Reduktion von Fehlern bei der Erledigung bestimmter Aufgaben und ähnliches sollen dank des ThinkReality A6 möglich werden - und dabei sollen die Firmenkunden letztlich vor allem eines können: Geld sparen. Zwar nannte Lenovo noch keinen Preis, doch aufgrund der Hardware und der Bauweise ist davon auszugehen, dass Lenovo sein AR-Headset deutlich günstiger anbieten wird als Microsofts HoloLens.
So sieht Lenovos angepasste AR-Oberfläche...
...auf Basis von Android 8.0 aus
Außerdem integriert Lenovo in das System Sensoren für Inside-Out-Tracking nach dem 3-Dimensions-of-Freedom-Prinzip und verfolgt die Blickrichtung und die Neigung des Kopfes, um den Nutzer mit dem Gerät navigieren zu lassen. Der Nutzer kann sich damit also zwar im, aber nicht durch den virtuellen Raum bewegen. Hinzu kommen Gesten-, Sprach- und Objekterkennung. Des Weiteren stecken zwei Lautsprecher und zwei Mikrofone in dem neuen AR-Headset.
Darüber hinaus ist ein Intel Movidius Prozessor an Bord zur Bildverarbeitung, während die Hauptlast von einer externen, per Kabel angebundenen "Compute Box" mit Smartphone-Hardware übernommen wird, auf der Android 8.0 läuft. Die Plattform bildet der aus in vielen im letzten Jahr erschienenen High-End-Smartphones verbaute Qualcomm Snapdragon 845 Octacore-SoC, wobei Lenovo Angaben zu Arbeitsspeicher und Flash-Speicher schuldig bleibt.
In der am Gürtel oder am Arm tragbaren Compute Box stecken außerdem ein NFC-Modul und ein SmartCard-Reader sowie ein 6800mAh großer Akku, der für Laufzeiten von über vier Stunden sorgen soll. Die Verbindung zum Headset wird per USB-C hergestellt und es gibt einen anklippsbaren Bluetooth-Controller. Mit der Außenwelt kommuniziert das System ausschließlich per WLAN, da Lenovo auf 4G- oder gar 5G-Support verzichtet.
Auch das gemeinsame Arbeiten mit anderen Kollegen, die Reduktion von Fehlern bei der Erledigung bestimmter Aufgaben und ähnliches sollen dank des ThinkReality A6 möglich werden - und dabei sollen die Firmenkunden letztlich vor allem eines können: Geld sparen. Zwar nannte Lenovo noch keinen Preis, doch aufgrund der Hardware und der Bauweise ist davon auszugehen, dass Lenovo sein AR-Headset deutlich günstiger anbieten wird als Microsofts HoloLens.
Sichtfeldgröße zwischen HoloLens und HoloLens 2
So stecken in dem Headset selbst vor allem die Displays und die Optik zur Projektion der Inhalte vor die Augen des Nutzers. Die Bildschirme sollen für jedes Auge eine 1080p-Auflösung bieten und im 16:9-Format gehalten sein, wobei das Sichtfeld "diagonal über 40 Grad" beträgt. Zum Vergleich: Bei der HoloLens der ersten Generation wurde die diagonale Größe des Sichtfelds mit 34 Grad angegeben, während es bei der neuen HoloLens 2 nun rund 52 Grad sein sollen.
So sieht Lenovos angepasste AR-Oberfläche...
...auf Basis von Android 8.0 aus
Außerdem integriert Lenovo in das System Sensoren für Inside-Out-Tracking nach dem 3-Dimensions-of-Freedom-Prinzip und verfolgt die Blickrichtung und die Neigung des Kopfes, um den Nutzer mit dem Gerät navigieren zu lassen. Der Nutzer kann sich damit also zwar im, aber nicht durch den virtuellen Raum bewegen. Hinzu kommen Gesten-, Sprach- und Objekterkennung. Des Weiteren stecken zwei Lautsprecher und zwei Mikrofone in dem neuen AR-Headset.
Darüber hinaus ist ein Intel Movidius Prozessor an Bord zur Bildverarbeitung, während die Hauptlast von einer externen, per Kabel angebundenen "Compute Box" mit Smartphone-Hardware übernommen wird, auf der Android 8.0 läuft. Die Plattform bildet der aus in vielen im letzten Jahr erschienenen High-End-Smartphones verbaute Qualcomm Snapdragon 845 Octacore-SoC, wobei Lenovo Angaben zu Arbeitsspeicher und Flash-Speicher schuldig bleibt.
In der am Gürtel oder am Arm tragbaren Compute Box stecken außerdem ein NFC-Modul und ein SmartCard-Reader sowie ein 6800mAh großer Akku, der für Laufzeiten von über vier Stunden sorgen soll. Die Verbindung zum Headset wird per USB-C hergestellt und es gibt einen anklippsbaren Bluetooth-Controller. Mit der Außenwelt kommuniziert das System ausschließlich per WLAN, da Lenovo auf 4G- oder gar 5G-Support verzichtet.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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