Eine der letzten Top-Bands gibt Verweigerung digitaler Musik auf
Heutzutage ist Musik-Streaming omnipräsent und das ist auch gut so: Denn für verhältnismäßig wenige Euro pro Monat oder Jahr bekommen Nutzer Zugang zu praktisch allen Musikern, Bands und DJs, die es gibt. Ausnahmen gibt es zwar immer wieder durch Exklusiv-Deals, Künstler, die sich Streaming komplett verweigern, gibt es kaum noch. Bald fällt die letzte "Bastion".
Der Siegeszug digitaler Musik begann in erster Linie über Filesharing-Plattformen, die Anfänge waren geprägt von Napster, Limewire, Kazaa, The Pirate Bay und wie sie alle heißen. Vor allem dank iTunes und später Spotify konnte sich die Musikindustrie aus den Untiefen der Piraterie befreien. Daraufhin gaben immer mehr Kritiker ihre Ablehnung digitaler Musik auf und so landeten auch The Beatles, Metallica, AC/DC und Led Zeppelin auf den entsprechenden Plattformen.
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Und Tool sind hier nicht wählerisch, denn man gibt seinen Katalog für alle digitalen Plattformen frei. Konkrete Namen nennt die Band nicht, man kann aber annehmen, dass alle wichtigen Anbieter wie iTunes, Spotify, Apple Music, Amazon und noch einige mehr dabei sein werden.
Der Zeitpunkt ist natürlich kein Zufall, denn am 30. August veröffentlichen Tool ihr neues Album. Das Besondere dabei: Es ist das erste Album nach mehr als 13 Jahren, die Erwartungen der Fans sind entsprechend riesig. Die Band gab nun auch den Titel des neuen Werkes bekannt, das fünfte Studioalbum des Quartetts wird Fear Inoculum heißen.
Gallisches Dorf
Heute gibt es praktisch keine Band mehr, die nicht auf Spotify, Apple Music oder einer vergleichbaren Plattform zu finden ist. Am nächsten Freitag gibt das letzte (große) gallische Dorf seinen Widerstand auf: Tool. Die Progressive-Metal-Band hat nämlich per Instagram-Post bekannt gegeben, dass man ab dem 2. August die vier bisherigen Alben (Undertow, Ænima, Lateralus und 10.000 Days) und EPs digital freigeben wird.
Auf YouTube ansehenUnd Tool sind hier nicht wählerisch, denn man gibt seinen Katalog für alle digitalen Plattformen frei. Konkrete Namen nennt die Band nicht, man kann aber annehmen, dass alle wichtigen Anbieter wie iTunes, Spotify, Apple Music, Amazon und noch einige mehr dabei sein werden.
Der Zeitpunkt ist natürlich kein Zufall, denn am 30. August veröffentlichen Tool ihr neues Album. Das Besondere dabei: Es ist das erste Album nach mehr als 13 Jahren, die Erwartungen der Fans sind entsprechend riesig. Die Band gab nun auch den Titel des neuen Werkes bekannt, das fünfte Studioalbum des Quartetts wird Fear Inoculum heißen.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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