Überraschung: PC überholt PS4 als wichtigster Ubisoft-Umsatzbringer
Der PC wurde immer wieder totgesagt, auch weil PC-Spiele ein verhältnismäßig leichtes Ziel für Piraterie sind. Doch bekanntlich leben Totgesagte länger und nun zeigen die aktuellen Zahlen des französischen Publishers Ubisoft, dass man mit dem PC noch ordentlich Geld machen kann. Das hat man auch einem Spiel aus Deutschland zu verdanken.
Der französische Publisher Ubisoft hat seine aktuellen Quartalszahlen (PDF) vorgestellt und dieses sind in so mancher Hinsicht bemerkenswert. Denn man konnte sich über ein Quartal freuen, das besser war als erwartet. Als Spieletitel wurden vor allem Assassin's Creed Odyssey und Rainbow Six Siege hervorgehoben, insgesamt konnten die Franzosen 352,83 Millionen Dollar umsetzen. Damit konnte man die eigenen Erwartungen klar übertreffen, als Ziele hatte sich Ubisoft 303,19 Millionen Dollar gesetzt.
Durchaus erstaunlich ist, dass der PC die umsatzstärkste Plattform war. Denn 34 Prozent der Einnahmen gingen auf das Konto des PCs, dahinter folgt die PlayStation 4 mit 31 Prozent. An der dritten Position befindet sich die Xbox One (18 Prozent), abgeschlagen sind hingegen mobile Games (sieben Prozent) und Nintendo Switch (fünf Prozent).
Laut Ubisoft-CFO Frédérick Duguet (via PC Gamer) habe sich das Spiel zwar gut über Epic verkauft, der Schlüssel zum Erfolg sei aber der hauseigene Uplay Store gewesen. Eine ähnliche Performance konnte man auch bei The Division 2 beobachten, denn auch hier waren die Verkäufe über den "wachsenden" Epic Games Store in Ordnung, der Schlüssel zum Erfolg sei aber laut Duguet klar "das sehr starke Momentum auf Uplay" gewesen.
Download Uplay - Spiele-Client von Ubisoft
Durchaus erstaunlich ist, dass der PC die umsatzstärkste Plattform war. Denn 34 Prozent der Einnahmen gingen auf das Konto des PCs, dahinter folgt die PlayStation 4 mit 31 Prozent. An der dritten Position befindet sich die Xbox One (18 Prozent), abgeschlagen sind hingegen mobile Games (sieben Prozent) und Nintendo Switch (fünf Prozent).
Anno 1800 stark
Hauptverantwortlich für die PC-Stärke war Anno 1800. Das vom deutschen Entwicklerstudio Blue Byte Mainz entwickelte Strategiespiel konnte sich bestens verkaufen und das obwohl man nicht auf Steam zu finden ist. Denn Anno 1800 ist nur über den Epic Game Store sowie Uplay zu bekommen.Laut Ubisoft-CFO Frédérick Duguet (via PC Gamer) habe sich das Spiel zwar gut über Epic verkauft, der Schlüssel zum Erfolg sei aber der hauseigene Uplay Store gewesen. Eine ähnliche Performance konnte man auch bei The Division 2 beobachten, denn auch hier waren die Verkäufe über den "wachsenden" Epic Games Store in Ordnung, der Schlüssel zum Erfolg sei aber laut Duguet klar "das sehr starke Momentum auf Uplay" gewesen.
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