Rechen-Monster: AMD soll bald einen Threadripper mit 64 Cores bringen
Das Thema "Threadripper" ist bei AMD keineswegs so weit in den Hintergrund geraten, wie es zuletzt den Anschein machte. Wohl noch in diesem Jahr können die Freunde des High Performance-Desktops einen neuen Schub erleben: AMD soll einen ziemlich monströsen Chip mit ganzen 64 Kernen in der Pipeline haben.
Im Zuge der Neuvorstellungen in der Ryzen-Serie wirkte es fast, als würde AMD sich in erster Linie auf seine 3000er-Serie als Spitzenprodukte konzentrieren. Das hätte dem Unternehmen auch niemand verdenken können. Immerhin sind es diese CPUs, die einerseits in der oberen Liga mitspielen, andererseits aufgrund nennenswerter Verkaufszahlen auch wirtschaftlich sind.
Ob hingegen die Threadrippers die Entwicklungs- und Produktionskosten je wieder einspielen können, ist fraglich - zumindest bei einer Betrachtung der direkten Effekte. Allerdings kam man bei AMD wohl auch zu dem Schluss, dass der Marketing-Effekt dessen, für den Fall der Fälle auch solche maximal ausgebauten Prozessoren in der Produktpalette zu haben, nicht zu verachten ist. Insofern ist der Threadripper dann doch weiterhin ein wichtiges Produkt.
Unklar ist bisher, wie genau AMD den Chip bauen lässt. Zur Wahl stünden hier 14 und 7 Nanometer. Um die Komplexität des Produktes im Rahmen zu halten, dürfte man aber wohl auf die 14-Nanometer-Prozesse aus der Fertigung der Server-Chips setzen. Allerdings kann man es AMD auch zutrauen, alle zu überraschen und hier schon auf 7 Nanometer zu gehen, was dann ein umso größerer Stinkefinger in Richtung des Konkurrenten Intel wäre. Mehr wird es noch in diesem Jahr zu erfahren geben, denn der neue Threadripper soll im 4. Quartal offiziell präsentiert werden.
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Ob hingegen die Threadrippers die Entwicklungs- und Produktionskosten je wieder einspielen können, ist fraglich - zumindest bei einer Betrachtung der direkten Effekte. Allerdings kam man bei AMD wohl auch zu dem Schluss, dass der Marketing-Effekt dessen, für den Fall der Fälle auch solche maximal ausgebauten Prozessoren in der Produktpalette zu haben, nicht zu verachten ist. Insofern ist der Threadripper dann doch weiterhin ein wichtiges Produkt.
Kein neuer Sockel
Von dem neuesten Wurf in diesem Bereich will WccfTech jetzt von einer informierten Quelle erfahren haben. Mit 64 Kernen und 128 Threads wäre der Chip mit Sicherheit eines der leistungsfähigsten Produkte, das man für Desktop-Systeme erwerben kann. Und mit Preisen von vermutlich zwischen 2500 und 3000 Dollar auch ziemlich teuer. Der Preis relativiert sich allerdings ein wenig, wenn man bedenkt, dass für Intels 18-Kerner ja auch schon 1800 Dollar hingelegt werden müssen. Etwas gelindert werden die Anschaffungskosten dadurch, dass bereits vorhandene TR4-Boards weiterhin genutzt werden können, es also kein Sockel-Upgrade gibt.Unklar ist bisher, wie genau AMD den Chip bauen lässt. Zur Wahl stünden hier 14 und 7 Nanometer. Um die Komplexität des Produktes im Rahmen zu halten, dürfte man aber wohl auf die 14-Nanometer-Prozesse aus der Fertigung der Server-Chips setzen. Allerdings kann man es AMD auch zutrauen, alle zu überraschen und hier schon auf 7 Nanometer zu gehen, was dann ein umso größerer Stinkefinger in Richtung des Konkurrenten Intel wäre. Mehr wird es noch in diesem Jahr zu erfahren geben, denn der neue Threadripper soll im 4. Quartal offiziell präsentiert werden.
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