Benchmarks: Neuer AMD Ryzen 9 schlägt 2000-Euro-Prozessor von Intel
Der 16-Kern-Prozessor AMD Ryzen 9 3950X wurde erst vor wenigen Tagen auf der E3 vorgestellt, nun soll es erste Benchmarks geben. Mit einem starken Ergebnis lässt die CPU samt Zen-2-Architektur sogar den 2000 Euro teuren Intel Core i9-9980XE alt aussehen.
Obwohl der US-amerikanische Chiphersteller AMD seinen neuen Ryzen 9 3950X erst ab September zu einem Preis von 750 US-Dollar verkaufen möchte, sind nun scheinbar erste Benchmarks geleakt. Der unter dem Codenamen "Myrtle" bekannte Chip taucht in der Geekbench-Datenbank (via Tom's Hardware & Notebookcheck) auf und zeigt sich dort mit teilweise erstaunlichen Leistungswerten. Während man in den Tests mit einem Prozessorkern (Single-Core) nur knapp dem Intel Core i9-9900K mit 5868 gegen 6209 Punkten unterliegt, fährt der neue 16-Kerner im Betrieb mit mehreren Rechenkernen (Multi-Core) richtig auf.
Mit dem Ryzen 9 3950X hat AMD wohl ein heißes Eisen im Feuer.
Der finale Prozessor könnte am Ende also sogar noch mehr aus diesem Benchmark herausholen. Inwieweit sich der AMD Ryzen 9 3950X dann in der Praxis, also vorrangig in Spielen, beweisen kann, werden zukünftige Tests erst zeigen. Der Chiphersteller will sich allerdings vorrangig mit dem im Juli startenden Ryzen 9 3800X (8 Kerne / 4,6 GHz) gegen den Core i9-9900K (8 Kerne / 5,0 GHz) aufstellen. Nach eigenen Angaben liegt man mit ihm in Spielen wie GTA 5, PUBG, Call of Duty Black Ops 2, Civilization 6 und Overwatch bereits auf Augenhöhe.
Umso mehr Spiele von einem Multi-Core-Betrieb profitieren, umso höher dürfte dann der Vorteil zugunsten des kommenden AMD Ryzen 9 3950X ausfallen.
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Mit dem Ryzen 9 3950X hat AMD wohl ein heißes Eisen im Feuer.
Starke Ergebnisse im Geekbench Multi-Core Score
In diesem mehrkernigen Testszenario erreicht der AMD Ryzen 9 3950X stolze 61.072 Punkte. Im Vergleich dazu schneidet der i9-9900K mit 33.998 Punkten deutlich schlechter ab. Es geht sogar so weit, dass der im 7nm-Verfahren hergestellte Ryzen 9 den Intel Core i9-9980XE (18 Kerne / 4,4 GHz) hinter sich lässt, der im selben Benchmark "nur" 46.618 Punkte erzielt. Und das, obwohl zwischen den beiden Prozessoren eine Preiskluft von über 1000 Euro liegt. Man geht zudem davon aus, dass es sich beim Ryzen 9 3950X um einen Vorserienprozessor handeln muss, da er in der Datenbank von Geekbench nur mit einer Taktspanne von 3,29 bis 4,29 GHz aufgeführt wird. Offiziell liegen die Werte laut AMD bei 3,5 bis 4,7 GHz.Der finale Prozessor könnte am Ende also sogar noch mehr aus diesem Benchmark herausholen. Inwieweit sich der AMD Ryzen 9 3950X dann in der Praxis, also vorrangig in Spielen, beweisen kann, werden zukünftige Tests erst zeigen. Der Chiphersteller will sich allerdings vorrangig mit dem im Juli startenden Ryzen 9 3800X (8 Kerne / 4,6 GHz) gegen den Core i9-9900K (8 Kerne / 5,0 GHz) aufstellen. Nach eigenen Angaben liegt man mit ihm in Spielen wie GTA 5, PUBG, Call of Duty Black Ops 2, Civilization 6 und Overwatch bereits auf Augenhöhe.
Umso mehr Spiele von einem Multi-Core-Betrieb profitieren, umso höher dürfte dann der Vorteil zugunsten des kommenden AMD Ryzen 9 3950X ausfallen.
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Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
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