US-Embargo: Huawei stoppt Laptop-Fertigung wegen Teilemangels
Neben massiv eingebrochenen Smartphone-Verkaufszahlen in Deutschland und anderen Ländern, hat das US-Embargo gegen den chinesischen Konzern Huawei nun auch für dessen Laptop-Geschäft schwerwiegende Folgen. Huawei musste jüngst den Launch eines neuen Notebook-Modells absagen, weil die nötigen Komponenten nicht mehr zur Verfügung stehen.
Wie der US-Wirtschaftssender CNBC meldet, hat Huawei nach Angaben von Richard Yu, der die sogenannte Consumer Business Group des Konzerns leitet, die Einführung eines jüngst geplanten Laptops vorläufig auf Eis gelegt. Eigentlich sei die Einführung in dieser Woche geplant gewesen, doch nun habe man das Projekt vorerst gestoppt - auf unbestimmte Zeit.
Hintergrund ist nach Angaben von Yu der Umstand, dass Huawei auf der sogenannten Entity List der US-Regierung steht, die amerikanischen Firmen die Zusammenarbeit mit dem Konzern unter Strafe verbietet. Man könne den neuen PC schlichtweg nicht liefern, so Yu. Es komme darauf an, wie lange die Entity List Bestand haben werde, wann das Gerät auf den Markt kommt. Sollte dies lange weiter so bleiben, könne das Produkt auch ganz aufgegeben werden.
Intel soll direkt nach Bekanntwerden der US-Sanktionen seine Zusammenarbeit mit Huawei eingestellt haben, während AMD und Microsoft sich noch immer nicht zu dem Thema geäußert haben. Da es sich bei ihnen aber ebenfalls um US-Firmen handelt, dürfte auch bei ihren Produkten kein Verkauf an Huawei mehr möglich sein. Neben dem neuesten Matebook-Modell scheinen die amerikanischen Sanktionen auch für die anderen bereits länger verfügbaren Notebooks von Huawei Folgen zu haben.
So berichtete der taiwanische Branchendienst DigiTimes schon vor zwei Tagen, dass Huawei sämtliche Zulieferer angewiesen habe, die Fertigung seiner Notebooks vorerst komplett einzustellen. Auch die Komponentenlieferungen der Partner seien davon betroffen, hieß es. Wie alle anderen Anbieter auch, arbeitet Huawei mit einer Reihe von Vertragsfertigern zusammen, die den Bau der Geräte für den Konzern übernehmen.
Hintergrund ist nach Angaben von Yu der Umstand, dass Huawei auf der sogenannten Entity List der US-Regierung steht, die amerikanischen Firmen die Zusammenarbeit mit dem Konzern unter Strafe verbietet. Man könne den neuen PC schlichtweg nicht liefern, so Yu. Es komme darauf an, wie lange die Entity List Bestand haben werde, wann das Gerät auf den Markt kommt. Sollte dies lange weiter so bleiben, könne das Produkt auch ganz aufgegeben werden.
Vertragsfertiger sollen Produktion von Huawei-PCs einstellen
Offenbar fehlt es Huawei vor allem an den für den Bau des neuen Notebooks benötigten Komponenten. Wie die meisten aktuellen Laptops, verwendet auch das jüngste als Teil der MateBook-Serie geplante Gerät von Huawei Prozessoren von Intel oder AMD und wird mit Windows 10 von Microsoft ausgestattet.Intel soll direkt nach Bekanntwerden der US-Sanktionen seine Zusammenarbeit mit Huawei eingestellt haben, während AMD und Microsoft sich noch immer nicht zu dem Thema geäußert haben. Da es sich bei ihnen aber ebenfalls um US-Firmen handelt, dürfte auch bei ihren Produkten kein Verkauf an Huawei mehr möglich sein. Neben dem neuesten Matebook-Modell scheinen die amerikanischen Sanktionen auch für die anderen bereits länger verfügbaren Notebooks von Huawei Folgen zu haben.
So berichtete der taiwanische Branchendienst DigiTimes schon vor zwei Tagen, dass Huawei sämtliche Zulieferer angewiesen habe, die Fertigung seiner Notebooks vorerst komplett einzustellen. Auch die Komponentenlieferungen der Partner seien davon betroffen, hieß es. Wie alle anderen Anbieter auch, arbeitet Huawei mit einer Reihe von Vertragsfertigern zusammen, die den Bau der Geräte für den Konzern übernehmen.
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