Angst vor teureren iPhones:
Apple-Chef Cook erwartet keine Sanktionen
Apple-Chef Tim Cook hat nach eigenen Angaben kaum Sorgen, dass das iPhone und alle anderen Produkte des US-Konzerns unter Auswirkungen des Handelskriegs zwischen den USA und China leiden müssen. Bisher habe man es geschafft, den Sanktionen und Strafzöllen weitestgehend aus dem Weg zu gehen. Auch für die Zukunft gibt sich Cook zuversichtlich.
Im Interview mit dem US-Fernsehsender CBS News erklärte Cook, dass die chinesische Regierung Apple bisher bei sämtlichen Maßnahmen zur Gegenwehr im Handelskrieg mit der US-Regierung unter Trump ausgespart habe. Bisher habe es keinerlei Angriffe auf Apple gegeben und er rechne auch nicht damit, dass dies noch passieren werde. Im Zuge des Vorgehens der USA gegen Huawei war zuvor immer wieder vermutet worden, dass China möglicherweise gegen Apple vorgehen könnte.
Cook gestand aber auch ein, dass zusätzliche Abgaben auf Apple-Produkte wie das iPhone die Verkaufszahlen erheblich schmälern könnten. Marktbeobachter hatten zuvor ausgerechnet, dass die Kosten für die meistverkauften Smartphones der Welt durch die möglichen zusätzlichen Abgaben um bis zu 14 Prozent zunehmen könnten. Der Apple-Chef hofft nun selbstverständlich, dass es nicht soweit kommen werde.
Im Grunde sieht Tim Cook die Gefahr für eine solche Entwicklung offenbar als eher gering an. Letztlich werde das iPhone eigentlich "überall hergestellt", womit er wohl die breit aufgestellte Lieferkette hinter der Produktion der Apple-Smartphones meint. Letztlich würden zusätzliche Abgaben auch den Ländern schaden, in denen die Geräte oder dessen Komponenten hergestellt werden. Gerade China sei dann direkt betroffen. Tatsächlich werden die iPhones noch immer hauptsächlich in China gefertigt.
Die chinesische Regierung hatte Ende Mai angekündigt, dass man zusätzliche Abgaben in Höhe von 25 Prozent auf die Einfuhr bestimmter US-Produkte erheben würde, nachdem die USA unter Trump zuvor ihrerseits eine Erhöhung bestehender Strafabgaben von 10 auf 25 Prozent eingeführt hatten. Sein Verhältnis zum US-Präsidenten bezeichnete Cook unterdessen als gut. Er sei "stolz" darauf, in regulärem Kontakt mit Trump zu stehen und daher immer wieder konstruktive Gespräche führen zu können.
Cook gestand aber auch ein, dass zusätzliche Abgaben auf Apple-Produkte wie das iPhone die Verkaufszahlen erheblich schmälern könnten. Marktbeobachter hatten zuvor ausgerechnet, dass die Kosten für die meistverkauften Smartphones der Welt durch die möglichen zusätzlichen Abgaben um bis zu 14 Prozent zunehmen könnten. Der Apple-Chef hofft nun selbstverständlich, dass es nicht soweit kommen werde.
Im Grunde sieht Tim Cook die Gefahr für eine solche Entwicklung offenbar als eher gering an. Letztlich werde das iPhone eigentlich "überall hergestellt", womit er wohl die breit aufgestellte Lieferkette hinter der Produktion der Apple-Smartphones meint. Letztlich würden zusätzliche Abgaben auch den Ländern schaden, in denen die Geräte oder dessen Komponenten hergestellt werden. Gerade China sei dann direkt betroffen. Tatsächlich werden die iPhones noch immer hauptsächlich in China gefertigt.
Die chinesische Regierung hatte Ende Mai angekündigt, dass man zusätzliche Abgaben in Höhe von 25 Prozent auf die Einfuhr bestimmter US-Produkte erheben würde, nachdem die USA unter Trump zuvor ihrerseits eine Erhöhung bestehender Strafabgaben von 10 auf 25 Prozent eingeführt hatten. Sein Verhältnis zum US-Präsidenten bezeichnete Cook unterdessen als gut. Er sei "stolz" darauf, in regulärem Kontakt mit Trump zu stehen und daher immer wieder konstruktive Gespräche führen zu können.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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