PlayStation 5: So soll PS5/PS4-Abwärtskompatibilität erzielt werden
Die Entwicklung der PlayStation 5 läuft bei Sony bereits unter Hochdruck und das japanische Unternehmen lässt auch immer wieder das eine oder andere Informations-Häppchen an die Öffentlichkeit. Man hat auch bereits bestätigt, dass die PS5 abwärtskompatibel zur aktuellen PlayStation 4 sein wird.
Sony Interactive Entertainment hat bereits Anfang des Jahres offiziell bestätigt, dass die nächste PlayStation die Möglichkeit bieten wird, die Spiele der PS4 auch auf der neuen Konsole zu nutzen. Zum Wie hat sich der Konzern aber bisher nicht geäußert, klar ist nur, dass die PS5 stark verkürzte Ladezeiten bieten wird - das gilt für PS4- wie PS5-Spiele.
Ein bereits 2017 eingereichtes, aber erst jetzt freigegebenes Patent gibt einen Einblick, was Sony diesbezüglich vorhat. Das Ganze ist im typischen Patent-Englisch verfasst und ist von einem Normalsterblichen ohne diverse technische Hintergründe entsprechend schwer zu entziffern.
Im Wesentlichen hat Sony aber offenbar einen Weg gefunden, um zahlreiche Kompatibilitätsprobleme, die sich durch unterschiedliche Hardware ergeben, aus der Welt zu schaffen. So heißt es, dass "Unterschiede bei Hardware-Komponenten zu Fehlern in der Synchronisierung auf dem neuen Gerät führen" können, das kann im Fall einer Legacy-Anwendung Abstürze oder fehlerhafte Ausgabe zur Folge haben.
Vereinfacht erklärt versucht die PS5 beim Emulieren (denn es ist und bleibt eine Emulation), die Hardware-Parameter bzw. Benchmarks der PS4 anzugleichen. Damit soll die Performance der PS4-Spiele möglichst nah ans native System angeglichen werden. Laut Games Radar kann man aber auch eine Art Boost Mode wie bei der PS4 Pro aktivieren, damit sollen nicht nur die PS4-Spiele optimal auf der PS5 laufen, sondern sogar besser (etwa bei der Framerate) als auf der PlayStation 4 selbst.
Nicht möglich sind hingegen (ausgehend vom hier beschriebenen Patent) Verbesserungen an der Auflösung oder den Texturen. Das liegt natürlich daran, dass das Eingriffe in den Code erfordern würde - also Mehrarbeit für die Entwickler.
Alle Infos zur Sony PlayStation 5 Gerüchte, Hardware, Preise & Termine
Ein bereits 2017 eingereichtes, aber erst jetzt freigegebenes Patent gibt einen Einblick, was Sony diesbezüglich vorhat. Das Ganze ist im typischen Patent-Englisch verfasst und ist von einem Normalsterblichen ohne diverse technische Hintergründe entsprechend schwer zu entziffern.
Im Wesentlichen hat Sony aber offenbar einen Weg gefunden, um zahlreiche Kompatibilitätsprobleme, die sich durch unterschiedliche Hardware ergeben, aus der Welt zu schaffen. So heißt es, dass "Unterschiede bei Hardware-Komponenten zu Fehlern in der Synchronisierung auf dem neuen Gerät führen" können, das kann im Fall einer Legacy-Anwendung Abstürze oder fehlerhafte Ausgabe zur Folge haben.
Kein zusätzlicher Aufwand
Die Sony-Lösung soll den Vorteil bieten, dass Entwickler ihren Code nicht anpassen müssen, wenn sie möchten, dass PS4-Spiele auch auf der neuen Generation laufen. Performance-Einbußen soll es keine geben. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht automatisch (weil Abwärtskompatibilität zumeist mit Hilfe hardware-hungriger Emulatoren erzielt wird).Vereinfacht erklärt versucht die PS5 beim Emulieren (denn es ist und bleibt eine Emulation), die Hardware-Parameter bzw. Benchmarks der PS4 anzugleichen. Damit soll die Performance der PS4-Spiele möglichst nah ans native System angeglichen werden. Laut Games Radar kann man aber auch eine Art Boost Mode wie bei der PS4 Pro aktivieren, damit sollen nicht nur die PS4-Spiele optimal auf der PS5 laufen, sondern sogar besser (etwa bei der Framerate) als auf der PlayStation 4 selbst.
Nicht möglich sind hingegen (ausgehend vom hier beschriebenen Patent) Verbesserungen an der Auflösung oder den Texturen. Das liegt natürlich daran, dass das Eingriffe in den Code erfordern würde - also Mehrarbeit für die Entwickler.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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