Den eigenen Namen zum Mars schicken:
So nimmt einen die Nasa mit
Beflügelt von einem vergleichsweise großzügigen Budget hat die NASA in den nächsten Jahren einiges vor. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit hat die US-Weltraumagentur jetzt eine Aktion gestartet, die viele Weltraum-Fans interessieren dürfte: Auf einer Webseite kann man seinen Namen einreichen, alle Einträge werden dann mit dem nächsten Mars-Rover zum roten Planeten geschickt. Zum Beweis für die Mitflieger gibt es einen Mars-Boarding-Pass.
Der Boarding-Pass für die nächste Mars-Mission
Interessant ist dabei auch die Technik, die die Nasa nutzt, um die Namen für den Flug zum Mars zu verewigen. So wird das sogenannte Microdevices Laboratory des Jet Propulsion Laboratory einen "Elektronenstrahl" nutzen, um die eingereichten Namen direkt auf einen Silikonchip zu schreiben. Die Textzeilen sollen dabei kleiner als "das Tausendstel der Breite eines menschlichen Haares" ausmachen. So sei es möglich, eine Millionen Namen auf einem Chip von der Größe einer Cent-Münze unterzubringen. Mit einer Schutzschicht aus Glas überzogen treten die Namen dann an Bord des Rovers ihre Reise an.
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Wer sich auf dem Mars verewigen will, kann jetzt seinen Namen einreichen
Die Nasa ist in Bezug auf das Budget auch davon abhängig, dass sich die Öffentlichkeit für die Arbeit der Agentur interessiert. Jetzt hat die Weltraumagentur der USA eine Aktion gestartet, die für mehr Aufmerksamkeit rund um die kommende Marsmission sorgen soll. Im Jahr 2020 soll ein neuer Mars-Rover Richtung roten Planeten starten und 2021 auf der Oberfläche aufsetzen - mit an Bord ist dann ein Chip, auf dem die Namen von allen Menschen gespeichert sind, die sich bis 30. September 2019 auf der Webseite "Schicke deinen Namen zum Mars" eingetragen haben. "Während wir uns bereit machen, diese historische Mars-Mission vorzubereiten, wollen wir, dass alle an dieser Entdeckungsreise teilhaben können", so der verantwortliche Nasa-Manager Thomas Zurbuchen.
Der Boarding-Pass für die nächste Mars-Mission
Interessant ist dabei auch die Technik, die die Nasa nutzt, um die Namen für den Flug zum Mars zu verewigen. So wird das sogenannte Microdevices Laboratory des Jet Propulsion Laboratory einen "Elektronenstrahl" nutzen, um die eingereichten Namen direkt auf einen Silikonchip zu schreiben. Die Textzeilen sollen dabei kleiner als "das Tausendstel der Breite eines menschlichen Haares" ausmachen. So sei es möglich, eine Millionen Namen auf einem Chip von der Größe einer Cent-Münze unterzubringen. Mit einer Schutzschicht aus Glas überzogen treten die Namen dann an Bord des Rovers ihre Reise an.
Bonusmeilen für Vielfliegen
Schon bei der Mission InSight hatte die Nasa eine ganz ähnliche Aktion gestartet und einen Chip mit über 2,5 Millionen Namen auf den Mars geschickt. Als kleinen Anreiz vergab die Weltraumagentur dabei auch "Vielfliegermeilen". Wer schon bei InSigth seinen Namen eingetragen hatte, kann jetzt bei der Mars 2020 Mission dieses scherzhafte Meilen-Konto also weiter aufbessern: "Für jeden Mitflieger gibt es rund 300 Millionen Vielfliegermeilen", so die Nasa.Download Kerbal Space Program - Raketenwissenschaft selbstgemacht
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