Historischer Rekord: Deutscher Bohrer nimmt sich den Marsboden vor
Das Deutsche Luft und Raumfahrtzentrum spricht von einer "historischen Mission": Nachdem die Nasa den Lander Insight im November auf dem Mars gelandet hatte, kann jetzt die Arbeit des an Bord befindlichen deutschen Hightech-Bohrers HP³ (Heat Flow and Physical Properties Package) beginnen. Das erhoffte Ergebnis: genaue Erkenntnisse über die Evolution des Planeten Mars und Rückschlüsse auf die Entwicklung der Erde.
HP³ schaut erstmals...
...tief unter die Mars-Oberfläche
Wie das DLR in einer Mitteilung schreibt, ist HP³ am 12.02. mit dem robotischen Arm des NASA-Landers jetzt aber erfolgreich auf seiner angedachten Position abgesetzt worden und kann damit bald seinen Dienst aufnehmen. "Wir sind froh, dass das Absetzen unseres HP³-Experiments auf dem Marsboden so einwandfrei geklappt hat", sagt der leitende Wissenschaftler des Experiments, Prof. Tilman Spohn vom DLR-Institut für Planetenforschung in Berlin. Der Bohrer wurde demnach rund eineinhalb Meter von der Muttersonde entfernt platziert. Man hoffe, dass den Bohrer jetzt keine größeren Steine am Eindringen in den Untergrund hindern.
Die 500 Mio. $ Mission InSight 2,5 Mio. Menschen werden auf dem Mars verewigt
Ein deutscher Supermaulwurf ist gut auf seinem Marsparkplatz gelandet
Marsmissionen bringen immer eine besondere Spannung mit, schließlich ist die Quote der erfolgreichen Mission bisher eher ernüchternd. Klappt es mit dem Aufsetzen auf dem roten Planeten, ist die Euphorie aber ungebrochen - so auch bei Insight, einem Gemeinschaftsprojekt der Nasa und des DLR, das mit unzähligen Experimenten an Bord im November auf dem Mars gelandet war. Für den deutschen Hightech-Bohrer HP³ war die endgültige Position damit aber noch nicht erreicht.
HP³ schaut erstmals...
...tief unter die Mars-Oberfläche
Wie das DLR in einer Mitteilung schreibt, ist HP³ am 12.02. mit dem robotischen Arm des NASA-Landers jetzt aber erfolgreich auf seiner angedachten Position abgesetzt worden und kann damit bald seinen Dienst aufnehmen. "Wir sind froh, dass das Absetzen unseres HP³-Experiments auf dem Marsboden so einwandfrei geklappt hat", sagt der leitende Wissenschaftler des Experiments, Prof. Tilman Spohn vom DLR-Institut für Planetenforschung in Berlin. Der Bohrer wurde demnach rund eineinhalb Meter von der Muttersonde entfernt platziert. Man hoffe, dass den Bohrer jetzt keine größeren Steine am Eindringen in den Untergrund hindern.
Eine historische Aufgabe
Wie das DLR weiter schreibt, stehen HP³ jetzt historische Aufgaben bevor. "In den kommenden Wochen soll die ferngesteuerte kleine Sonde erstmals in der Geschichte der Raumfahrt bis zu fünf Meter tief in den Marsboden eindringen, um Temperatur und Wärmeleitfähigkeit des Untergrunds zu messen und daraus den Wärmestrom aus dem Inneren des Mars zu bestimmen." Aus diesen Daten können die Wissenschaftler dann ableiten, wie sich der Mars entwickelt hat "und was die Erde im Vergleich so besonders macht".Die 500 Mio. $ Mission InSight 2,5 Mio. Menschen werden auf dem Mars verewigt
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