Telekom: Sprint-Übernahme stellt zunehmend schlechte Idee dar
Die jüngsten Zahlen der Deutschen Telekom lassen zunehmend Zweifel darüber aufkommen, ob die geplante Übernahme des US-Konkurrenten Sprint wirklich so eine gute Idee ist. Denn die US-Tochter boomt inzwischen seit vielen Jahren und die Kosten und Auflagen, die mit der Akquisition kommen könnten, stellen dafür zunehmend ein Risiko dar.
Die Telekom hat ihren Umsatz zum Jahresbeginn um 3,5 Prozent auf 19,5 Milliarden Euro ausgebaut. Und auch beim operativen Gewinn (Ebitda) steigerte das Unternehmen das Ergebnis um 4 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro. Lediglich beim Nettogewinn ging es ein wenig nach unten: Unterm Strich standen hier 900 Millionen Euro, was 9 Prozent weniger sind als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Dass es netto nicht mehr wurde, liegt bereits an den Kosten, die schon im Vorfeld der Sprint-Übernahme in dem gesamten Prozess anfallen. Bisher ist noch völlig unklar, wie die Wettbewerbsbehörden letztlich entscheiden werden. Denn Verbraucherschützer laufen weiterhin Sturm gegen den Zusammenschluss, weil sie befürchten, dass dadurch der Wettbewerb gemindert wird und die Preise steigen. Entsprechend kann es zu Auflagen kommen, die am Ende T-Mobile als Ganzes ausbremsen.
Sprint hingegen geht es nicht so richtig gut. Bei einem Umsatz von 8,44 Milliarden Dollar hat das Unternehmen gerade einen Verlust von 2,17 Milliarden Dollar verbucht. Und 189.000 Kunden haben dem Anbieter in den ersten drei Monaten des Jahres den Rücken gekehrt. Insofern könnte es für die Telekom sogar eine glückliche Fügung darstellen, wenn die Fusion zwangsweise gestoppt wird.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Dass es netto nicht mehr wurde, liegt bereits an den Kosten, die schon im Vorfeld der Sprint-Übernahme in dem gesamten Prozess anfallen. Bisher ist noch völlig unklar, wie die Wettbewerbsbehörden letztlich entscheiden werden. Denn Verbraucherschützer laufen weiterhin Sturm gegen den Zusammenschluss, weil sie befürchten, dass dadurch der Wettbewerb gemindert wird und die Preise steigen. Entsprechend kann es zu Auflagen kommen, die am Ende T-Mobile als Ganzes ausbremsen.
Sprint ist kein Goldstück
Und das wäre für die Telekom fatal - denn die US-Tochter ist der große Wachstumstreiber im Unternehmen und zeichnet für den größten Teil der Umsätze verantwortlich. Und 1,7 Millionen Kunden kamen jetzt noch einmal neu dazu, so dass T-Mobile wohl noch weiter zulegen wird. Der Mutterkonzern unterfüttert das Ganze mit einer ordentlichen Steigerung der Investitionen in den Netzausbau.Sprint hingegen geht es nicht so richtig gut. Bei einem Umsatz von 8,44 Milliarden Dollar hat das Unternehmen gerade einen Verlust von 2,17 Milliarden Dollar verbucht. Und 189.000 Kunden haben dem Anbieter in den ersten drei Monaten des Jahres den Rücken gekehrt. Insofern könnte es für die Telekom sogar eine glückliche Fügung darstellen, wenn die Fusion zwangsweise gestoppt wird.
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